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Mittwoch, 29. April 2015

Feiern wie 2004

Habe irgendwann mal diesen Flyer bei Facebook gesehen. Und ich denke noch immer, da wäre ich gerne dabei gewesen. Und wie es wohl wäre, wenn die Leute so noch einmal zusammen kommen. Aber anderseits muss auch irgendwann mal Schluss sein mit dem Männersystem ;-)

Mittwoch, 5. März 2014

Noiseangriff mit mir

Heute Abend gibt es den zweiwöchentlichen Noise Angriff im Lauschangriff. Los gehts um 21h. Also viel später sollte man nicht aufschlagen. Ich leg Platten unter dem Namen Ol´ Dirty Dada auf. Aber vlt wichtiger sind Bombhead, Utku Tavil, ZFE, fgnugn, Christoph Fringeli. Denke mein Set wird etwa ne Stunde gehen, halt bis alle Ohren bluten oder die Stadt in Trümmern liegt. Mein Anspruch aus Bremen hat sich also nicht geändert. Alles muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden. Notfalls mehrmals. Wann ich oder die anderen starten wird am Abend von Monica Lierhaus ausgelost.

Den (f)Lauschi findet ihr hier: Lauschangriff Rigaer Str. 103, 10247 Berlin, Germany
Bei Facebook stirbt die Veranstaltung hier vor sich hin.

Freitag, 6. September 2013

Die Perversion, die Franzosen pflegen

Senior Electric Kettle mochte diesen kleinen Tour(ture)Trailer, deshalb habe ich auch mal geschaut. Erst dachte ich, es würde sich um eine Tour von französischen MusikerInnen durch Texas handeln. Das ist nicht der Fall. Die Tour ist auf Frankreich begrenzt und selbst wenn sie in Berlin halt machen würde, puhh, weiß nicht ob ich hingehen würde. So Selbstverletzungen anschauen, selbst bei einem guten Soundtrack, ist nicht ganz so meins. Naja, ich würde trotzdem hingehen. Und zum un/passenden Moment die Hände vor die Augen heben. Es ist selbstverständlich unrichtig den Franzosen ein exklusives Verhältnis zur Perversion zu unterstellen. Aber Deutschland hat meines Wissens keine nationale Integrationsfigur, wie de Sade. Und die wirklich harten Comics, die ich dank Bongout/Resurgo kenne, sind zufällig(?) auch aus Frankreich. Wahrscheinlich einfach eine selektive Wahrnehmung. Vlt aber auch nicht. Viva la France!

Mittwoch, 28. August 2013

The Future is Cancelled @ Köpi


Eigentlich ist mit dem Flyer schon das wichtigste gesagt und wem´s nicht reicht, kann sich unten noch den Teaser von Sansculotte anschauen. Naja okay, zwei drei Worte verliere ich vlt doch. Ich helfe von 23-2h an der Bar. Wem nach ein Pläuschchen mit anschließenden abschädeln auf dem Dancefloor ist, dürfte in der Köpi das Ende des Regenbogens finden. Und ich bin schwer begeistert, dass die Leute um Praxis und Clash of the Titans immer noch Musiker auftun, die man lange nicht sehen konnte bzw. ich noch nie live gesehen habe. Zugleich wird noch ein neues Release bei Praxis gefeiert und und und es kommt Besuch aus Bremen. Ich freue mich also sehr sehr sehr. Und und und nun der Clip und Samstag dann mehr.

Köpi @ Köpenicker Str. 137 / Berlin
bei Fazebok

Donnerstag, 27. Juni 2013

Straff geplant die kommenden Tage

Nur mal so, um euch zu verdeutlichen vor welchen Problemen ich stehe, weil ich wohne wo ich wohne. Und hier und dort schon auch Leute kenne, denen ich gerne mal wieder beim musizieren zuschauen wollte. Zumindest für Sonntag ist die Entscheidung jetzt auf Homie Lover Friends im Yaam gefallen. Hat Sarah schon recht, ist halt nur einmal im Jahr. Fragt sich bloß wo ich bis dahin noch ein Basecap herbekomme. Sonst halten die mich doch alle für den total Spast. An jeder Ecke nur Probleme.
Heute:
Heute feiert dort Senior Lebowski seinen Geburtstag. Das ist noch ein Bekannter aus Bremen, der mich vor ewigen Zeiten dort für mein Set  gelobt hat. Insofern, Unvergessen!
Do. 27.06./23h - ://about blank
Markgrafendamm 24c
10245 Berlin

 Und doch wieder auch der Kater, weil da neben denen die auf dem Flyer stehen auch der Taman auflegt. Und Frau Perera ist ne Freundin von der Alex und gehört auch zu Jahcoozi von denen ich ja auch immer mal wieder in Bremen versucht habe diesen Track in meinen Sets unterzubringen. Wo der Kater ist, wisst ihr besser als ich.
Und selbst Les Trucs verbinde ich irgendwie eher mit Bremen und einem Plakat, was ich so verschwommen vor dem inneren Auge habe. Wahrscheinlich müsste ich da mal bei den SissySyntrox und der Chinesischen Wäscherei recherchieren. Mach ich jetzt aber nicht. Also obven aufgeführte, heute im Bei Ruth.  27.6.: Les Trucs + Cascao & Lady Maru + Yva & the Toy George
bei Ruth, Ziegrastraße 11-13, S-Bhf Sonnenallee

Und dann schließlich heute noch der Nazi Enkel – Klein Otto von Schirach. Erst gestern habe ich so eine Kirchen-Lern-Platte gekauft, u.a. mit Zitaten seines bekannten Vorfahrens drauf. Vlt bringe ich die ihm heute Abend mal zum samplen mit. Denn wahrscheinlich wirds dann heute Abend tatsächlich der Otto werden, zu dem ich gehen. --HYPNIC JERK PARTY-- OTTO VON SCHIRACH -live- (Monkeytown) DAT POLITICS - live- (Sub Rosa-Tigerbeat6) MRC RIDDIMS - live - (Dälek-Ipecac) + DJ ABS + VJ Mangoholic Annunaki THURSDAY THE 27th of JUNE 2013/BERLIN - URBAN SPREE/Revalerstrasse 99/Doors : 21h Price: 7 eu
 Genau, das kann scheisse sein aber vlt. auch gut. Man weiß es nur wenn man dort gewesen ist. Na ma sehen. 

Universität der Künste / Hardenbergstr. 33, 10623 berlin
Ein wirklich ausgesprochen hässlicher Flyer, aber trotzdem vermutlich die Party der Wahl am Freitag. Schließlich legen Mitch, Mario und Monsieur Kettle auf. start: 23.59
Kili - Wiesenweg 5_9 - Berlin

Endllich Samstag:
Ich weiß schon, die Feiergemeinde interessiert sich dafür sicherlich erst dann, wenn´s um den eigenen Spot geht. Ich geh jedenfalls hin. 16h ist ne moderater Start für ne Demo. Hoffentlich wird nicht wieder zu irgendwelchen Behörden gelatscht, die ehh am Samstag zu haben. Den Flyer und die Plakate, die überall in der Stadt verklebt sind, hat übrigens mein Freund Richard gestaltet.

29.06.2013 Berlin, Kreuzberg Kottbusser Tor, 16Uhr


Die posche Musikgemeinde geht Samstag hier hin. Das hat mir das Susi geflüstert. Ich bin aber vermutlich noch total kaputt und will mir die restlichen Kräfte auf Sonntag aufsparen. Bei mir also nur ein Vielleicht. Und posch bin ich ja auch nicht.

Endlich Sonntag:


Wie schon gesagt, Sarah hat gesagt, Hans-Georg geht dahin. Und ich hör auf das was die Frauen sagen. Zumindest diesmal. Also wer am Sonntag mit mir ein Softgetränk einnehmen möchte kommt am besten ins Yaam. Sonst wird das wahrscheinlich nichts.

Ja schade, diesmal kein Wax Treatment für mich.Ach verdammt. Hoffentlich werde ich am Sonntag nicht schwach und fahr doch dort hin und ihr wartet dann alle auf mich im Yaam. Na das wäre ja was.
kiesgrube, 12529 Kiekebusch, Brandenburg, Germany
Ich als alter Dadaist, muss mir dann aber schon überlegen, ob ich Sonntag Abend nicht vlt doch ein Abstecher ins Tannebaum mache. Da läuft eine Max Ernst Doku. Der gehört zwar nicht zu den dezidiert politischen Dadaisten aber interessant ist es bestimmt trotzdem. Max Ernst, Meine Vagebundieren Meine Unruhe by Peter Schamoni - 1991 / 20:45h Tannenbaum/Sonnenallee
Dienstag:

Die Arbeit und die Geister die sie beschwört. Darum gehts am Dienstag in der Humboldt Uni. Kritik der Arbeit – Kritik des Antisemitismus Vortrag und Diskussion mit Stephan Grigat
/HU Berlin (Unter den Linden 6), Hörsaal 3038
Zeit: Di, 2.7.2013, 20h
Also werde ich meinen Lektürkurs wohl einmal ausfallen lassen müssen und hören anstatt zu lesen.  

Mittwoch, 8. Mai 2013

¡Ay, caramba! Praxis/Datacide Party am kommenden Samstag



Also ich freue mich ja schon sehr auf kommenden Samstag. Das erste Mal das ich Inushini sehe und auch sonst sieht das nach ein ganz runden Sache aus. Der Laden ist diesmal ja auch ein bisschen intimer als die Köpi letztens. Ich hoffe also sehr den einen oder anderen Freund auch mal auf dem Dancefloor zu sehen. Schluss mit der Solotänzerscheisse.
Hier noch die Veranstaltung bei Facebug oder für alle hier.

DAN HEKATE [PRAXIS/HEKATE SOUNDSYSTEM]
http://soundcloud.com/dan-hekate-1
INUSHINI [OHM 52]
http://soundcloud.com/inushini
HETZER [CLASH OF THE TITANS]
http://www.myspace.com/hetzer
BASE FORCE ONE [PRAXIS]
http://soundcloud.com/praxisrecords
H-KON [CLASH OF THE TITANS]
http://soundcloud.com/h-kon
ZOMBIEFLESHEATER [KRITIK AM LEBEN]
http://soundcloud.com/zombieflesheater
SANSCULOTTE VJ [HIRNTRUST]
https://vimeo.com/sansculotte

Fundraiser for the next issue of datacide magazine.

Check the websites for further information.
http://datacide.c8.com/
http://praxis.c8.com/

BREAKCORE EXPERIMENTAL HARDCORE
NO RACISM, NO SEXISM, NO NATIONALISM, NO STARS

Samstag, 9. März 2013

Ratz fatz Ohren ab mit ZFE

PETER KURTEN // BASE FORCE ONE (CHRISTOPH FRINGELI) // ZOMBIEFLESHEATER
DEAN RODELL / NICOLAS CHEVREUX // SONAIR // + DEATHRAVE FLOOR

Weil ich die Keule lange nicht mehr gesehen habe, live aber auch so, wäre das eigentlich schon ne Option. Den Laden finde ich aber halbwegs pain in the ass. Also alles offen. Soll euch aber nicht davon abhalten die Veranstaltungen zu supporten. Und vlt krauche ich ja dann da auch irgendwann rum.

Surgical #1
March 9th, 2013
at Subland
Wiesenweg 5
10365 Berlin
Starts at midnight
5 Euro before 2, 8 Euro later

Dienstag, 23. Oktober 2012

Berlin ick liebe dir!

Ach Berlin du bist einfach zu geil. Jedenfalls manchmal. Vor allem bei halbwegs guten Wetter durch die Stadt zu gondeln ist ne Wucht. Und ich kann euch sagen, Sonntag Morgen um 7h war´s besonders schön. Die Sonne ging auf, es war nicht warm aber auch nicht mehr kalt. Ich war total geschafft von der Datacide/Breakcore Party und hatte mit lustigen Leuten abgehangen, geschwatzt und getanzt.
Zur den Redebeiträgen vor der Party hatte ich es leider nicht geschafft. Aber es scheint mir auch im Nachherein schwer vorstellbar, von 17h bis 7h an einer Veranstaltung teilzunehmen. Klingt schon fast nach einem Pro-Seminar. Und die Uni habe ich ja nun endlich hinter mir. Aber es gab ganz sicher einige, die das so mitgenommen haben. Zombieflesheater hält wohl den Rekord mit einem vollen Tag Präsenz, von 4pm-4pm! Das habe ich gestern noch erfahren. Wohl bekomm´s. Aber es war auch einfach wirklich gut.
Dabei fing die Party eigentlich recht schluffig an. Key hatte ich leider auch noch verpasst bzw. hat ich´s da noch nicht in den Keller geschafft. War so schnell auf dem Fahrrad unterwegs gewesen und musste erst einmal ein Erfrischungsgetränk zu mir nehmen. Amboss hat leider auch mit so komischen Sägezahn Dubstep angefangen und ich kann das Zeug nicht ab. Hatte das Problem neulich schon, bei der Snares Veranstaltung. Also kurz nochmal nach Oben, bis auf Breakcore umgeschwenkt wurde. Dann ein bisschen warm getanzt. Dimentia und Split Horizon spielten anschließend. Das war aber auch schon der dritte Auftritt in relativ kurzer Zeit hinter einander. Schien mir ein bisschen kompakter als bei der Noiseangriff Party. Aber irgendwie fehlte mir trotzdem manchmal der Druck dahinter. Und damit meine ich jetzt nicht Geschwindigkeit per se. Vlt wär´s schon mit einem Kompressor oder Delay getan gewesen. Aber ich tue mich mit so technischen Sachen auch schwer. 
Ganz ist der Funke bei mir jedenfalls nicht übergeflogen. Auch wenns immer wieder richtig gute Sequenzen gab. Irgendwie müsste ich mir die Sachen vlt mal auf Platte anhören, weil da ja Ideen oft doch eher auf den Punkt gebracht werden müssen.
Mit Xanopticon hat die Veranstaltung wahnsinnige Geschwindigkeit aufgenommen. Ich kenne Xanopticon eigentlich so gut wie gar nicht. Auch wenn auf seiner Seite steht, dass er zu den bekanntesten Breakcore Produzenten gehört. Mir war er nur über das Interview von Notes on Breakcore und einen Beitrag auf einen Peace Off Sampler in Erinnerung geblieben. Womöglich wären da jetzt aber doch noch ein paar Einkäufe fällig. Aber auf dem Flohmarkt lässt sich leider nicht so geziehlt suchen oder besser noch, finden. Naja und zu mehr reichts jetzt gerade nicht. Jedenfalls hat der Mann einen wahren Sturm im kleinen Keller des Subversivs entfacht. Ich musste mich hinter die Boxen stellen, weil da doch ein bisschen mehr Platz zum tanzen war. Der Sound war dort zwar schlechter aber dafür direkt vor der Bühne. Also was solls. Uli und Sandra haben auch vorne mitgeheizt. Und zwei Leute reichen ja manchmal schon, um soetwas wie Szenefeeling aufkommen zu lassen. Einen guten Musiker und zwei drei Gesichter in der Crowd, auf die man sich – in dem was man tut – irgendwie beziehen kann. Ein sehr schönes Gefühl. 
Was dann nicht so toll war, dass es sich nach Xanopticon so krass gelehrt hat. Der Mann muss also tatsächlich so etwas wie ein Star sein. Obwohl er es sich nicht nehmen lassen hat, auch noch die anderen Acts anzuschauen.
LFO Demon hat nämlich so gebockt. Ich muss wohl die ganze Zeit gelacht haben. Ging glaube ich eher in die Richtung Hardcore. Keine Ahnung, irgendwie hat die Musik doch den Schalk im Nacken, oder? Ich hab jedenfalls das Gefühl, dass ich da mal nicht so Bierernst dreinschauen muss, wie es vlt ein Genre wie IDM evoziert. Aber um nicht falsch verstanden zu werden, ich bin wahnsinniger Fan von IDM. Für mich macht einen gelungenen Abend aus, wenn er all diese verschiedenen Leidenschaften bedient. Etwas für den Kopf, für die Beine und den Arsch. Und irgendwie war´s genau so an diesem Abend. Da nun auch mehr Platz zum tanzen war, habe ich das reichlich ausgenutzt. 
Es ging so ab, es war so heiss und hätte ich meine Kleidung zwischendurch gewechselt, wäre die auch ein zweites mal durchgeschwitzt gewesen, locka. Also nur ganz kurz bis zur Treppe hoch, von Mitch ein Wasser reichen lassen und dann gleich wieder runter in die Dunkelkammer. Hat dann auch nicht mehr lange gedauert bis der Herr und Meister Senior H-Kon dann auch seinen Weg von der Bar zum DJ Pult gefunden hat. Und was dann kam, dürfte quasi der vollkommenden Zerstörung meines Körpers gleichgekommen sein. Mitchs DJ Stil impliziert quasi noch einmal mehr Tempi und Rythmenwechsel, also dass, was Breakcore für mich so sehr spezifisch macht. Es gab also sehr gute Gründe sich weiter auf der Tanzfläche zu verausgaben. Aber was noch mehr zum weitermachen zwingt, ist die Leidenschaft mit der Mitch auflegt. Ich glaube es ist gar nicht selten der Fall, dass dises Gefühl den DJ´s über die Zeit verloren geht oder schlimmer noch, sie die Leidenschaft performen müssen.
Nichts davon trifft auf H-Kon zu! Die Freude und Begeisterung, die mit einem Break, einer bestimmten Sequenz oder auch nur dem Vorwissen was gleich folgen wird, einsetzt, kommt lediglich dem nahe, was wir fälschlicher Weise als kindliche Freude bezeichnen. Vermutlich weil sie uns im Laufe des Lebens ganz ordentlich ausgetrieben wird. Und gerade weil diese Freude so selten ist, sie genauso wenig versteckt wie imitiert werden kann, wirkt sie aufregend im besten Sinne. Jedenfalls für die die es sehen können. 
Ein bisschen davon lässt sich auf dem Video von Rokkon erkennen, das er an dem Abend/Morgen aufgenommen hat. (So ab 2.45min ruhig mal ein bisschen genauer hinschauen) Leider hatte zwischenzeitlich ein Plattenspielerkabel angefangen zu nerven, deswegen gabs stellenweise  Rauschen auf einem Kanal. Egal einfach weiter bis es gar nicht mehr ging. Ich hab dann noch ein bisschen auf der Bassbox rum gelungert und hab Mitch beim auflegen nur noch zusehen können und bin dann um kurz nach Sieben rausgetorkelt, besoffen von Glückseelig- und Müdigkeit. Und dann sieht man den Himmel über Berlin, von dem ich euch hier nur das Geheimnis in Form eines Foto offenbaren möchte. Durch die Stadt schieben sich noch nicht die Autokolonnen. Aber ein Frachtdampfer transportiert Schrott über den Kanal. Perfekt wäre noch ein Frühstück im Café Morgenrot gewesen. Aber dazu reichts vlt beim nächsten mal. Und für das Set von Zombieflesheater, dass sich dann noch anschloss, zudem ich aber passen musste. Berlin und Breakcore, du bist echt dufte und ick mag dir! Und alle deine Stars, die kleinen und die großen.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

NoiseAngriff(Punkt)17


Yo, Breakcore Perlen und die die es werden wollen. Heute Abend ist wieder NoiseAngriff in der Rigaer Str. 103 Und nicht nur für mich, wird dies wohl ein lang ersehntes Wiedersehen mit Rokkon. Und weils passt, gleich auch noch der Hinweis auf Samstag und der Datacide 12 Premiere. Ich hoffe ihr erinnert euch noch an das tolle Viral Video. Quasi keep on raving.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

From Breakcore 2 Cex & back


Es ist mir ein leichtes, Veranstaltungen wie diese hier oben anzukündigen. Am 20.10. gibt´s im Suberversiv ne Release-Party für´s kommende Datacide. Das Datacide ist quasi das ideologische Rückrad der Technowikinger. Haha, nee nee, der Christoph Fringeli ist n ganz netter. Hatte ich bisher jedenfalls immer das Gefühl. Erst neulich war ich in der Rigaer Str. bei ner Party von ihm und hab auch relativ günstig die Inushini Platte bei Ohm52 bekommen.
 Ein bisschen schräg war das schon alles. Ich dachte ich käme in eine Kneipe und der Mann legt ein bisschen Platten auf und verkauft die nebenbei. Und dann vlt. noch, dass der ein oder andere Künstler ihm beisitzt und ein bisschen was live macht. Aber nichts da, Noiseangriff im Lauschangriff (remeber the Technowiking) fand im Keller statt. Und es rappelte ganz ordentlich in der Kiste. Dh. es war mächtig laut. Bloß die Atmosphäre hat mich doch stark an so manchen Zakk-Abend erinnert. Aber das war auch schön. So fast ganz allein, sich von einem sehr guten DJ Musik um die Ohren ballern zu lassen, die man sehr mag aber schon ewig nicht mehr (so laut) gehört hat. Es blieb nicht so leer. Zudem hatten sich dann irgendwann auch die Clash Leute von ihrem Stammtisch trennen können und sind ebenfalls ins Kellerloch eingefallen. Nachdem ich ein bisschen geschwurft hatte, bin ich beim Nachhausegehen dann doch noch an der Tür hängen geblieben und hab mich mit den Neuruppinern ausgetauscht. Das war schon gut und hat Spass gemacht.
Unter dem Strich bleibt aber, die richtig guten Zeiten für Breakcore sind das gerade nicht. Dafür mag es viele Gründe geben und wieso sollte es einem Popgenre nun ganz anders ergehen, als allen anderen. Vermutlich kommt der Kram einfach unter neuem Branding in ein paar Jahren oder auch nur Monaten wieder. Noch besser fände ich aber, wenn solche Abende in sich wieder diverser werden würden. Und damit meine ich nicht verschiedene Floors oder das Breakcore – als quasi schwarzes Schaf – ans Ende eine Veranstaltung gedrückt wird. Vielmehr bräuchte es interessierte MusikerInnen, die aus parallelen Szenen zusammen an gelungenen Veranstaltungen arbeiten möchten. Ist aber auch nicht schlimm wenn es ganz anders kommt. Bloß mit dem Dubstep-Geschranze, mit dem neulich TechDiff sein Set bei der Venetian Snares Veranstaltung im Berghain begonnen hat, damit kann man mich echt jagen. Ist mir scheiss egal ob die Kids das mögen oder wollen. Bei mir löst das Brechreflexe aus. (Ich habe nichts gegen Dubstep wie bspw. von Vex´d, Milanese, Shackleton und und und)
Aber wir sind ja bei Breakcore. Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie die Veranstaltung im Subversiv wird. Denn tatsächlich standen die reflexiven Seiten der Breakcore Szene immer ganz gut zu Gesicht und das Subversiv mag ich auch. Wobei ich immer das Gefühl hatte, dass dann dort doch ein geschlossenerer Kreis feiert, als bspw. bei den Clash Parties im Supermolly. Vlt sollte ich auch mal Locations wie das Kili ausprobieren. Aber ist das jetzt ein Teil des Subland? Weil da habe ich noch nie eine gute Party gehabt, was definitiv nicht an der Musik lag. Das Acid teil vor Jahren war spitze und der Abschied von Baseck bewegend. Aber trotzdem kam´s da nie in Gang. Das kann bei anderen Partys dort ganz anders sein. Ich will denen nicht Scheisse an die Backe schmieren. 
Ach egal jetzt, irgendwas kommt immer und das ist dann gut bestimmt. Sieht man auch an den alten Leuten, wie Cex aus B-more z.B. (wow, was für ein Übergang). Auch seine letzte Veröffentlichung hatte ich hier kurz besprochen. Und sicherlich ist bei Cex seit dem viel mehr passiert. Seine Web-seite ist jetzt nicht super aktuell und auf dem Blog sieht man dann unter Umständen nicht mehr, was-wann-wo released wurde. Aber wer will findet. Und es sollte ja auch nicht so sein, dass man den Leuten den Arsch hinterher trägt, nur weil man Musik oder sonst etwas macht. Der Weg über die Dienstleistung führt direkt in die Hölle, das ist klar! Aber generell lohnt sich auch der Blick auf Discogs. Aus Interesse, Spass oder auch nur so. 
Aber zur Platte, quatsch, Release, der ist echt gut. Ist kein Breakcore, sondern das was man früher als IDM bezeichnet hat. Aber ich mag auch IDM sehr. Das Ding ist jedenfalls sehr Abwechslungsreich. Und wenn man über Kopfhörer hört, machmal auch richtig tricky. Nur einmal hat mich ein Pattern(?) ganz schön an eine frühere Aufnahme erinnert. Aber im Fall von Cex ist das eher besser als schlecht. Auf der Soundcloud Seite des Labels, kann man zwei Tracks des neuen Albums runterladen.
Einen davon könnt ihr aber auch gleich hier hören:
Ist einer der stilleren, aber sehr schön, wie da immer wieder was aufblubbt, schnalzt und clickt. Gerade auch der erste Track Bright Red Tinge geht ganz schön ab. Das Synapsenfieber in meinem Kopf kann auch nicht anders klingen. Ist wirklich was wert das Album. Ein ordentlichen Dämpfer dagegen ist, dass der Release nicht auf Platte rausgekommt. Damit ergeht es ihm schon wie seinem Vorgänger. Zwar gibt es eine CD, aber was will ich mit einer CD? Das macht mich als Plattenfetischist natürlich ganz schön fertig und ist auch beängstigend.
Ich hatte mich im letzten Jahr mit Felix vom Sozialistischen Plattenbau ausgetauscht, wie das bei ihm mit den Veröffentlichungen ist und mir scheint, dass der Wechsel der Gebrauchsmedien sich auch in den Nieschen manifestiert und sich vermutlich sogar noch stärker bemerkbar machen wird. Nein, jetzt kommt kein Abgesang auf die Kultur wie wir sie kannten oder im allgemeinen. Ich halt´s eher mit Benjamin, als Adorno in der Sache. Aber merkwürdig, wenn Breakcore die letzte Schallplattenkultur gewesen wäre. Eigentlich müsste auch einmal recherchiert werden, wo gerade mehr Vinyls veröffentlich werden, ob in der neuen oder alten Welt.
Aber vorerst würde es mir genügen, wenn mir mal ab und zu jemand sagen würde, wo´s gerad gute IDM/Breakcore Releases auf Platte zu haben gibt. Also aktuelle. Ditt wär ne Wucht.
Aber das wär´s dann erst einmal mit Cex bis hierher.

Sidestory:
Noch vor meinen Umzug nach Berlin, hatte ich Felix gebeten mir ein paar Platten zurück zu legen. Leider ging das irgendwie unter, die mitzubringen, als er das vorletzte mal Berlin bereiste. Also mussten die geschickt werden. Und ich bin ja so ein Visueller. Von der Electric Kettle Platte wusste ich schon wer für das Cover verantwortlich zeichnet, das waren Uli und Sandra von Sansculotte. Von denen ich sowieso super finde, dass sie sich dem Praxis Label ein bisschen angenommen haben. Das Update, hat dem Label wirklich gut getan. Jedenfalls aus meiner Perspektive, ob das auch in Zahlen so stimmt weiß ich nicht. Da müsste ich mich wohl mit Herrn Fringeli unterhalten. Wobei war wieder beim Anfang wären. Naja so fast. Zu den Arbeiten von Sansculotte wollte ich noch schreiben, das mir ihren abstrakten Sachen, die ja auch oben im Filmchen (aha) zu sehen sind, sehr sehr gut gefallen.
Aber da war ja noch die zweite Platte. Ich dachte ein bisschen, Bong-Ra kann nicht schaden. Hat´s auch nicht getan. Und das Cover Artwork hätte ich eigentlich auch gleich erkennen müssen. Schließlich haben wir mit Zeloot eine ganz wunderbare Ausstellung im Flieseneck gehabt. Und ich hatte mich mit ihr sogar über die breakcore Geschichten unterhalten. Ihre Arbeit für Jason Kohnen. Und das sie für ihre Tätigkeit für´s Wasted noch nicht einmal eines der damaligen Shirts bekommen hat. 
#Also da kommen dann eben genau die beiden Platten, deren Designer ich auch noch kenne, im Geschwisterpack. Hach, thats life!


Donnerstag, 19. Januar 2012

Un|Rave

Die verfallensten Zombies werfen ihre Schatten am weitesten voraus. Am 04.02. veranstaltet die alte Tante Crack, Hallo hier! noch einmal eine große Sause. Vlt die letzte vlt nicht. Dazu geladen haben wir Senior Istari Lasterfahrer und Seniorina Karl Marx Stadt. Wir haben uns also nicht lumpen lassen. Ich hoffe ihr wisst das zu würdigen und kommt vorbei. Wir feiern dann wie bescheuert und schwitzen was das Zeug hält.
Häckchen machen kann man auch.
Bei Fb
Bei LastFm

Aber vlt sagt ihr Opa, Oma, Onkel, Tante, Cousine, Cousin, Nichte, Neffe, Mama und Papa, Freundin und Freund einfach so bescheid, dass ihr da auf jeden Fall hingeht und alle anderen das auch tun. Und das euch egal ist, wie die das finden. Ohh man wird das verrückt werden.

Sonntag, 6. November 2011

Istari Lasterfahrer, Sozialistischer Plattenbau, Karl Marx Stadt - ein Gedächtnisprotokoll

Die Redaktion unserer Wandzeitung "Der Gluediver" hatte seine Bemühungen mit dem Arbeitskollektiv "Sozialistischer Plattenbau"in Kontakt zu treten zuvor angekündigt gehabt. Dies ist unlängst geschenen und uns hat ein frei gewählter Kollektivteil Rede und Antwort gestanden. Dabei ging es um Lasterfahrer, Herrengedecke, edle Tropfen und den Baustand unserer imaginären Metropole Karl Marx Stadt. Zusätzlich ist es uns gelungen den Inhalt dieses Interviews und eines mit dem Ortsvorsteher/in der Gemeinde Karl Marx Stadt, in ein Blatt des imperialistisch/kapitalistischen Auslands zu platzieren. Namentlich dem SKUG aus Österreich. Damit ist unserer Wandzeitung nahezu eine Eulenspiegeltat gelungen. Mehr dazu und das zweite Interview im Dezember.
g:
Du hast dein Label 1999 gegründet, was waren da deine konkreten Intentionen?

istari_lasterfahrer:
Hauptsächlich meine eigene Musik auf Platten zu veröffentlichen.
Da kam aber sehr schnell auch dazu anderer Leute Musik rauszubringen. Das waren dann zuerst Compilations. Später hab ich dann auch ganze Platten von Bekannten gemacht. Zuerst waren da auch die dubcore 7inch Serie – wo es dann so Split Singles gab. Es gab auch Kooperationen mit anderen Labels, wie Complication 27 oder sprengstoff records.
Also die Hauptintention war zuerst eigene Musik raus zubringen - ohne irgendwie mit Labelbetreibern über meine Musik reden zu müssen und später eben auch Zusammenarbeit mit anderen Musikmachenden oder Schallplattenrausbringern.

g:
Gab es keine andere Möglichkeiten für dich zu veröffentlichen, oder war das eher eine "politische" Entscheidung (diy) bzw. wie ist das gemeint, nicht mit Label Leuten über deine Musik sprechen zu müssen?

istari_lasterfahrer:
Irgendwie vielleicht beides. Einerseits war meine Musik zu schröpselig, zu LowFi oder schlechter Sound für die Leute die ich kannte und ich bin auch nicht so kontaktfreudig – von wegen überall hinzurennen um denen meinen Kram aufzudrücken. Die andere Seite war dann vielleicht politisch zu sehen. Obwohl ich das nicht so nennen würde. Ich hab ja schon knapp 10 Jahre bevor ich das Label Ding angefangen habe Musik auf Kassetten und später Cdrs kopiert und verteilt. Allerdings auch in sehr kleinen Auflagen und dann auch an einen eher kleinen Kreis von Leuten.
Mit der Punkband, in der ich Schlagzeug spiele(Heimatglück), hatten wir 1997 unsere erste Single selber ins Presswerk gegeben. Ich dachte mir irgendwann das mach ich jetzt auch mit meinen eigenen Sachen.
Das politische daran ein eigenes Label zu machen, die D-I-Y Fahne hoch hängen und so, spielt eher nicht so die Rolle. Das ist zwar auch so im Hintergrund, aber irgendwie war das eher eine Konsequenz in dem was ich bisher gemacht habe. Ich hatte auch keine Ahnung wie das geht ein Label zu machen, also Buchhaltung und Vertriebssachen und wie man die Sachen im Presswerk abgibt und wie das Artwork gemacht werden muss.

g:
War das schwer, das Geld für die ersten Pressungen zusammen zu bekommen - musstest du da das Konfirmationsgeld auf den Kopf hauen? Und ist das dann von Anfang an alles glatt gelaufen? Von wegen, wie man sich vorstellt wie eine Platte zu klingen hat und was man dann aus dem Presswerk bekommt, etc.

istari_lasterfahrer:
Hab ja nie Konfirmationsgeld bekommen. Wo das Geld genau herkam weiß ich auch nicht mehr. Ich hatte damals glaub ich irgendeinen Job, wo ich was überhatte und hab hier und dort Einsparungen im Lebensstil vorgenommen. Das war dann auch nur eine 100er Auflage die ersten beiden Singles. Ich habe kein Mastering Studio besucht sondern das einfach das Presswerk machen lassen. Die Litofilme für den Label und Coverdruck hab ich einfach auf Folie am Laserdrucker gemacht, um die 40 Mark, die das damals pro Bogen gekostet hat, zu sparen. Das Presswerk hatte dann auch zurückgefragt, ob das so sein soll weil es dann beschissen aussehen würde. Testpressungen hab ich mir auch gespart und mich überraschen lassen. Die Musik hab ich damals ja noch auf nem Tapedeck zusammengemischt und dann wieder in den Rechner aufgenommen um es auf CD zu brennen, als Master Kopie fürs Presswerk. 1997 haben die hauptsächlich DATs genommen. Später hab ich dann immer schön das Geld von Auftritten angesammelt um es für Plattenpressungen zu haben.

g:
Produzierst du noch immer so Platten wie gerade beschrieben, ohne Testpressung etc.

istari_lasterfahrer:
Bei 7inches kann es schon vorkommen das ich keine Testpressungen habe, bei den 12inches aber meistens schon.

g:
Man kennt einige Produzenten elektronischer Musik die aus dem Punk Umfeld kamen. (Die Liste reicht da von Marusha bis Ikonika) Ich würde dich da mit Heimatglück dazu zählen. Diese Verknüpfung scheint fast schon ein urbaner Mythos geworden zu sein oder gehört zum guten Ton?! Ist diese Verknüpfung eine nahe liegende? Wie war das bei dir?

istari_lasterfahrer:
Die Trennung Punk und elektronische Musik gibt es ja immer noch auch wenn sie gerade mal wieder etwas durchlässiger zu sein scheint. Ganz früher, bevor ich dann irgendwann Punk Musik gehört habe, habe ich gerne so Grandmaster Flash und heaven 17 gehört bzw. von nem älteren Bruder eines Freundes kopiert. An nem Computer Musik zu machen hab ich auch schon gemacht bevor ich Punk Musik gehört oder gemacht habe. Das ist bei mir wenn überhaupt so parallel verlaufen. acid house fand ich damals mit 15 ganz lustig, auch so Sachen wie Kraftwerk oder die synthesiser Sachen auf der Extrabreit Platte oder Effekte bei der Fehlfarben Platte. Techno hat mich nicht so interessiert, zumindest nicht soweit das ich mir Tonträger besorgt habe. Das kam dann erst später mit Jungle und uk hardcore um die 94 rum.

g:
Würdest du für dich trotzdem Gemeinsamkeiten sehen?

istari_lasterfahrer:
Teilweise ja. Vom Produzenten Standpunkt mehr. Auch teilweise vom Besetzen von Räumen und das veranstalten von Partys oder Konzerten her.

g:
In welchem Umfeld (Szene) hast du damals das Label hinein gegründet? Wie hat sich diese Beziehung bis heute entwickelt?

istari_lasterfahrer:
Ich hab einfach Platten gemacht und nichts gewusst von irgendeiner Szene. Das ist das merkwürdige. Ich hatte ein paar Vertriebsverbindungen, das waren teilweise Mailorder aus der Noiseszene, andere eher kleine Electronica Sachen und dann hatte ich eine Platte in dem Hamburger otaku Plattenladen gefunden, wo auf einen Aufkleber drauf stand das die Platte von digitalworldnet vertrieben wird. Den hab ich dann angeschrieben und irgendwie gemerkt, dass das was die vertreiben auch mir am besten passt. Von dort aus hat sich dann mehr entwickelt. Zum Beispiel haben dann auch noch andere Leute in anderen Ländern Labels angefangen und auch Mailorder zu betreiben. Ich kam nicht einmal auf die Idee im Plattenladen den Menschen zu fragen wo ich meine Platten vertreiben kann.

g:
Ich assoziiere dein Label mit dem Genre breakcore (breakcore als eine Art Sammelbegriff, also nicht statisch). In Berlin ging da vor einigen Jahren noch einiges. Jetzt scheint mir das eingeschlafen oder durch andere Szenen besetzt zu sein. Wie war das in Hamburg gabs/gibts da eine entsprechende Szene. Wenn dein Label etwas mit dem Genre breakcore gemein hat, spürst du solche Veränderungen? Oder ist das nur in meiner Wahrnehmung so?

istari_lasterfahrer:
Als ich angefangen habe wusste ich noch nichts von dem Begriff breakcore. Ich würde mein Label inzwischen auch in der breakcore Szene verwachsen sehen, auch wenn der Begriff irgendwie immer unklarer für mich wurde. Vor ein paar Jahren kam es da wohl zu einem overkill. Irgendwie haben dann viele der damaligen breakcore Produzenten angefangen was anderes zu machen. Teilweise auch mit recht klaren schnitten, so wie gestern hui und heute pfui. Na ja egal, ich kanns teilweise verstehen und dann auch nicht. In Hamburg hat das eh schon immer eher geschlafen oder war recht klein, bis auf die Leute aus dem hardcore/gabba Umfeld die Partys gemacht haben, ein paar Leute aus der drum and bass Szene und die Geschichten bei mfoc im Pudel am Sonntag. Und das war es dann auch. Zur Zeit würde ich sagen ist das ganze recht spärlich in Hamburg, aber zum Beispiel Berlin oder anderswo, war da immer schon mehr los gewesen wenn es um diese Musik ging oder deren verschiedenen Ausläufer.

g:
Hast du das auch an Verkäufen von Platten gemerkt oder sind das bloß die Produzenten die sich von der "Szene" distanziert haben?

istari_lasterfahrer:
Nee die Plattenverkäufe sind auch zurückgegangen. Ich denke das ist auch eine Mischung daraus das Leute Musik mehr und mehr als mp3 oder audiofiles haben. Das mehr und mehr mit traktor oder ähnlichem, also dem Rechner auflegen. Aber natürlich auch das was gerade so angesagt ist, die Genres ändern sich ja auch. Das scheint auch irgendwie auf das Angebot abzufärben und auf das was Leute auflegen. Wenn jetzt von einer Musikrichtung nur noch knapp 7 Platten im Jahr rauskommen dann wird es für DJs auch irgendwie langweilig (meine ich).

Einige der vielen "breakcore" Veröffentlichungen zum peak waren ja auch irgendwann in der so genannten pattern Falle, formalistisch und irgendwie dann unüberraschend und irgendwie nicht frisch. Vielleicht haben sich so die Soundqualitäten immer mehr perfektioniert, was mir aber persönlich eher weniger wichtig ist.

g:
Wie reagierst du mit deinem Label und als Künstler auf solche Umbrüche?

istari_lasterfahrer:
Bei dem Label haben mich eh auch immer andere Sachen interessiert, bei der Musik machenden Seite ebenso. Ansonsten reagiere ich da langsam drauf oder gar nicht. Was das raus bringen von Musik betrifft, ich reagiere da mit kleineren Auflagen drauf und auch mit runterladen von Musik. Ironischer Weise hab ich selber bevor ich Platten raus gebracht habe meine Musik im Netz (bbs systeme und internet) schon als downloads angeboten.

g:
Durch die Karl Marx Stadt Veröffentlichung habe ich deine bandcamp Seite entdeckt. Lohnt sich das für dich, wie viel streichen die ein ...etc?

istari_lasterfahrer:
Bandcamp scheint relativ wenig einzustreichen. 10% glaube ich. Ob sich das lohnt weiß ich nicht, bei junodownloads verkaufe ich auch. Ich würde aber sagen, dass die digitalen Verkäufe bei mir noch weit hinter den Einnahmen aus Platten sind. Um davon eine Plattenproduktion zu machen bin ich eher noch weit entfernt.

(Bin eben mal kurz runter zum Kiosk)

g:
Bisher wurden die LPs von KMS bei Lux Nigra veröffentlicht. Jetzt bei dir. Wie kommts?

istari_lasterfahrer:
Weil ich sie raus gebracht habe. Lux Nigra hat glaube ich schon länger nichts mehr veröffentlicht. Ich hab KMS, nachdem ich ihn(Christian Gierden) von den society suckers und den KMS Sachen kannte, das erste Mal in Leipzig auf einer Party getroffen, wo die suckers und ich aufgetreten sind. Ich hatte ja auch schon eine kleine Weihnachts-CDr gemacht wo er drauf war. Und das eine Stück, was er mit lxc gemacht hat, für die eine bomb fi dub 12inch. Ich fand seine Sachen immer super und dann hab ich von lxc gehört das Christian noch ein ganzes Karl Marx Stadt Album zusammen hat. Da hab ich ihn dann gefragt und so kam das dann zustande.

g:
Ist das ein Glücksfall, Normal oder viel Arbeit?

istari_lasterfahrer:
das was?

g:
KMS/Suckers ist ja nicht irgendwer. Waren einer der wenigen „deutschen“ Acts die damals bei der Transmediale/Wasted auftreten konnten. Früher dachte ich einmal, die suckers könnten sich zu einer Alternative von mouse on marse entwickeln. Hätte ich ein Label würde ich mich freuen KMS machen zu können. Wie ist das für dich? Ein Glücksfall, Normalfall oder Business?
(Davon abgesehen wollte ich früher mal ein Kassettenlabel machen und hatte auch die suckers gefragt. Aber bis auf ein paar Treffen mit Christian kam da weiter nichts zustande.)

istari_lasterfahrer:
Dann ein Glücksfall. Das hör ich jetzt alles auch zum ersten Mal.
Welches Kassettenlabel?

g:
Das, das dann nie eines geworden ist – confuse a cat rec.

istari_lasterfahrer:
Super Titel.

g:
Na ja ein bisschen mehr wirst du zu KMS schon gewusst haben. Sonst macht man doch nicht einfach eine Doppel LP im goldenen Cover.
Hast du die Sache in einer üblichen Auflage gemacht oder ein paar mehr gepresst?

istari_lasterfahrer:
Ich wusste nur das KMS Christian Gierden ist. Eher mehr wusste ich über die society suckers. Ich habe dass jetzt in der üblichen Auflage von 350 Stück gemacht. Was aber schon eine Menge ist.

g:
Okay. Was ich amüsant fand, ist, dass ihr beide Bezug nehmt auf Projekte des real existierenden Sozialismus. (karl marx stadt/sozialistischer plattenbau) Habt ihr das mal thematisiert. Kannst du mir dazu vlt. noch ein bisschen was sagen/schreiben?

istari_lasterfahrer:
Der Name des Labels stammt von meiner damaligen Freundin. Die hatte das aufgebracht. Die Verbindung Plattenbau mit Vinyl raus bringen gibt es glaube ich x Mal. Zumindest weiß ich noch von 2 anderen Labels. Das sozialistische find ich gut da im Titel. Dass das jetzt so gekommen ist und zusammenpasst ist schon interessant. Hmm, was kann ich da sonst noch zu sagen.

g:
Ich unterstell euch einfach Mal (nicht böswillig), dass die Entscheidung für solche Namen über bloße Ironie hinausgeht!?

istari_lasterfahrer:
Wie es bei KMS steht weiß ich nicht. Ich habe den Namen des Labels völlig unironisch gewählt. Das Wortspiel mit Plattenbau und Vinylschallplatten find ich eher blöd. Das (Plattenbau, g.) hat eher was mit serieller Produktion zu tun, auf der einen Seite und der Idee einer anderen Form des Warenaustausches (Sozialismus, g.) auf der anderen. Ist aber auch nur eine Idee, nicht das ich jetzt da so was wie eine Philosophie oder eine Theorie im Bezug des handeln des Labels habe, die es dann gilt ausgeführt zu werden. Sondern eher so was wie, ich geh jetzt mal da die Böschung lang statt auf der großen Straße.

g:
Wie wichtig ist es dir als Istari Lasterfahrer aufzutreten. Steht da was an?

istari_lasterfahrer:
Auftritte sind schon wichtig, trete gerne auf - ist ja auch eigentlich die einzige Möglichkeit mal zusehen wie die Musik so funktioniert die ich mache. Stehen bestimmt auch noch Sachen an, im Moment ja eher mit classless kulla, aber im nächsten Jahr mit KMS ein paar Auftritte. Mal sehen was es da gibt, ob ich was Besonderes mache oder nicht. Das weiß ich noch nicht.

g:
Nun kann man ja nicht musikalischen Entwicklungen vorgreifen, aber wahrscheinlich probierst du schon rum, so dass sich deine Musik in mehr als nur Takt und Rhythmus unterscheidet.
Bahnt sich da was an, vlt. Bezgl. Produktionsmöglichkeiten oder musikalische Vorlieben?

istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, das hängt immer von der Zeit ab, die ich habe. Würde ich die haben, würde ich mehr mit Geräten und analogen Sachen arbeiten, aber zum arrangieren und produzieren kostet das immer mehr Zeit als nur was mit Samples und virtuellen Sachen zusammen zu bauen. Aber ich kann das nur schlecht sagen was da rauskommt, wenn ich was mache.

g:
Es scheint du lenkst dich durch Lohnarbeit von den schönen Sachen des Lebens ab?

istari_lasterfahrer:
So sieht es aus. Und das Label und der Mailorder macht auch viel Arbeit wenn das nicht alles nur rumdümpeln soll.

istari_lasterfahrer:
Bin schon am Kartoffeln schälen.

g:
Hattest du mal gehofft von der Musik verlegen/machen zu leben?

istari_lasterfahrer:
Ich glaube so wirklich gehofft hab ich das nicht. Um von dem Verlegen von Musik zu leben braucht es glaube ich soviel Arbeit und Kompromisse das ich da keine Lust darauf habe. Dass es einen minimalen Teil finanziert und sich vor allem von selbst größtmöglich am Laufen hält (das Label), das finde ich schon gut. Die Relation Aufwand und Gewinn (finanziell) greift da aber nicht wirklich.
Beim Musikmachen könnte ich mir das Hoffen schon vorstellen.

g:
Das hast du schön formuliert. Letzte Frage. Welche aktuelle Musik hat dich das letzte Mal so richtig gekickt?

istari_lasterfahrer:
Puh schwierig.

g:
Gehst du jetzt deine Platten durch?

istari_lasterfahrer:
Kommt ja auch an wo und im welchem Zusammenhang. Auf dem Tanzboden weiß ich es nicht, weil ich dann nicht zum DJ gerannt bin um nachzufragen.

ja im kopf

Ich glaube das wird schwierig: devilman fand ich live sehr mitreißend. Die Band maison derrire aus Hamburg sehe ich sehr gern und hör sie gerne. Dann gibt es einen Haufen Platten die ich gut finde, die ich immer wieder in die Hände kriege.

g:
Okay lassen wir das so stehen.

istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, da mich meine eigene Musik immer sehr kickt. Irgendwie hab ich dann überall sonst auch einen zu sehr im System Musik steckenden Ansatz Musik zu erleben, nicht immer!

g:
Felix vielen Dank für deine Ausdauer, vielen Dank für dieses Interview.

Montag, 3. Oktober 2011

Bulwark´s Seismosophy

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Ich hatte es bereits angekündigt, in Zukunft wird es hier stiller. Der Bart ist ab. Richtig Schluss ist dann aber doch wieder nicht. Sind ja auch irgendwie peinlich so endgültige Entscheidungen, weil sie nach einer bösen Trennung und großer Enttäuschung klingen. Aber ich muss mich einfach gerade auf andere Sachen konzentrieren. Wir gehen also größtenteils in Wohlwollen auseinander. Wenn ich was schönes habe/finde, haue ich das weiterhin hier auf diesen Blog. Unter anderem werden das meine Veranstaltungen sein. Vlt auch die eine Konzert oder die andere Fanzine Impression. Alles kann aber niemand muss.
Henning, Johannes, Janina und Steffen behalten ihren Status als mit Diver und können nach wie vor hier ihre Anmerkungen und Notizen posten. Irgendwie muss doch Facebook der Gar auszumachen sein. 
Und dann jetzt der erste Teil meines angekündigten Geschenks an euch. Dort findet ihr Musik, die Freunde von mir für diesen Blog zur Verfügung gestellt haben. Diesmal aber nicht mehr über one-click hoster, sondern über eine Subseite von Abulia Concepts. Abulia Concepts ist das Net-Label von Alex aka Hertz Canary. Alex und ich sind nun schon eine ganze Weile befreundet. Mit Arthur und Tilo, Ben, Phil, Shunka, Marius und Sina waren wir die Ersten die in Bremen dezidierte Breakcore Veranstaltungen gemacht haben. Ihr merkt schon, da bin ich ziemlich stolz drauf. Nicht das dies zu einer etablierten Szene geführt hätte aber wir haben eben doch die experimentelle elektronische Musik aus ihren – in Bremen etablierten – musealen Charakter befreit und (zurück?) in den Pop Kontext gestellt. Und wir haben gefeiert, unter uns und mit anderen. Sind mit unserem Scheiss nach Oldenburg ins Alhambra gefahren. Ich erspare euch weitere Anekdoten. Wir wollten einfach da wo wir leben gute Musik erleben. Eigentlich hatte ich immer die Idee ein Kassettenlabel zu machen. Also schon vor der Bremen Zeit und vlt kommt das auch noch einmal. Aber vorerst hier die Zusammenarbeit von Abulia Concepts, Confuse a Cat Recordings und Crack, Hallo hier! als Bulwark´s Seismosophy mit Releases von Kimono Kops, Sekundenschlaf und Federico Chiari. Es werden noch weitere Releases in den nächsten Tagen folgen. Seid gespannt. Bis dahin, fetten Knutscha! hg

Sonntag, 24. Juli 2011

Zurück nach Karl Marx Stadt

Gleich noch ein Video hinter her geschoben. Im September gibt es endlich wieder eine neue Platte von Karl Marx Stadt. Onehalf of Society Suckers. Was mir die Suckers bedeuteten hab ich neulich erst bei der Happy Spanking Society erzählt. Also jetzt nur noch bis September warten schreibt Christian. Veröffentlichen wird die Scheibe übrigens Felix vom Sozialistischen Plattenbau. Defenitiv eines meiner drei Lieblingslabel bezüglich elektronischer Musik.
Schlaft gut.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Übers Wochenende schreiben ohne zu klagen...

ist quasi unmöglich. Die Hoffnung die Kränkungen des Arbeitsleben zu überwinden sind immer zu hoch gesteckt. 
Die Kondition zum Saufen hat er nicht. Aber trotzdem brennt der Wunsch der Selbstauslöschung. Das Selbst, das mehr oder minder gut in der Woche die Triebbefriedigung im Zaum hält, wird dem Opferfeuer der Vergnügung dargebracht. Aber die meisten Flammen sind eben nicht heiss genug um dem Selbst ein Ende zu bereiten.
Also macht er sich auf den Weg durch die Straßen der Stadt, um nach einen passenden Hochofen zu suchen.
Bob Log III ohne Freunde. Niemand tanzt ausgelassen. Die Temperatur reicht noch nicht einmal zum Wasser warm machen.
Er fragt sich warum. Ist die Musik zu alt oder ist sie zu neu? Seiner Meinung nach verlangt sie nach Schweiß und Körper die sich im Takt aneinander reiben. Männer und Männer, Frauen und Frauen,  Frauen und Männer. Bob lockt die Rock Fraktion. Die Frau scheint hier noch ganz die Beigabe zum ganzen Kerl zu sein. 
Er denkt an Seymour aus Ghost World. Bob Log III ist eigentlich ja auch ein Blueser und viel weniger Rock als seine Fans. Er stellt Vergleiche zu Bob und den Existentialisten an. Die hießen in Amerika Beatniks. Aber das ist schon arg weit hergeholt.
Bob ist zu allen nett. Die Regeln des Kulturmarktes. Bremen ich komme wieder. Einige sind begeistert. Die CD, das Shirt.
Die Musik Journalisten packen Bob wohl in die Blueshammer Ecke. Als wenn Charlie Patton es noch bringen würde. Charlie Patton ist tot. Leider oder besser so. Bob Log jedenfalls macht eine Erneuerung des Blues, welche in ihrer scheinbaren Simplizität der Wiederholungen an eben jene reiche Musikgeschichte anschließt. Auf der Performance Ebene wird gleichwohl an eine aktuellere Popgeschichte angedockt. Deswegen sind auch die ganzen Rocker da. Nee er hat gar nichts gegen Rocker.
Also weiter.
Im Fehrfeld wird zu Pop der Sorte Eins getanzt. Die Poplinke verwechselt mal wieder Identitätsangebote der Kulturindustrie mit einem erweiterten Praxisbegriff. Er hälts im Kopf nicht aus. Draußen ist´s kühl, drinnen wars zu cool. 
Ab zum Wagenplatz. In einem Holzverschlag läuft Hardcore Techno. Hippies und Crusts tanzen. Nee am Anfang war keiner in der Hütte. Mainstage gibst auch bei der Subkultur. Von Minimal über darken Dubstep, Drum´n´Drill, Jungle zu Hardcore Techno. Er läuft von A nach B. Auch Leute die er kennt. Nicht so viele. Aber die Stimmung entspannt, das Weltbild entzerrt sich.
Heute weiß er das die Leute vom Wagenplatz krasse Autos fahren. Manche.
Den Abschluss im Holzverschlag. Er wollte nur Tschüss sagen aber ihn überkommt der Wahnsinn. Das eigentliche Glück setzt erst zu Hause ein. Die über die Kamera eingefangenen Momente stellen ein Surogat des Erlebten dar. Sie sind scharfgestellt auf die Essenz. In den Gesichtern der anderen den Glücksmoment der Ekstase zu beobachten, das zurückdrängen der Leiblichkeit, es versetzt ihn in eine nachgeholte Euphorie. Er kann sich die Filme immer wieder anschauen. Er entdeckt immer wieder neue unbeobachtete Momente.
Bob Log III | Bremen| 2011.07.05

Mittwoch, 9. März 2011

Deformer Vs Zombie Flesheater

So letzte Grafik für heute. Und Schwerpunkt hier auch eher die Musik.
Single sieht super aus. Ich will haben schnell. Silvester ist auch noch nicht so lange her, als das man sich nicht mehr an das Gebolze von Zombie Flesheater im Tacheles erinnern würde.
Genau zweites großes Hobby, Breakcore.
Nee, mich bekommt man nicht mehr groß.
Also nächstes mal in Berlin in den Praxis Shop. Für ne Single wirds ja wohl noch reichen.
Wem jetzt schon nach Bässen und Beats ist, unter anderen Shitmat, schaut mal hier.

Informeeeeeeeeeeeeeeeeeeer, tüdel lie tü.

Freitag, 4. März 2011

Endless Shit(mat)

Ach Shitmat, so scheisse kannst du gar nicht sein.
Wahrscheinlich bist du wirklich sio versoffen, verdrogt und eklig wie du tust. Aber ich kann mich bei deiner Musik köstlich amüsieren.
Und deine Pressetexte sind auch nicht schlecht.

Senior Shitmat, letztes Jahr noch in Hamburg(wir berichteten), hat jetzt eine Compilation rausgehauen. Für Ümme. Und es sind nicht weniger als 99 Tracks in dem Paket enthalten.
Hab ich es schon durchgehört? Wie könnte ich.
Wirklich ist Arbeit für zwei Tage.
Aber das was ich gehört habe, ist amüsant. 
In der Eigendarstellung, liest sich das so:

Shitmat -  'Full of Shit!' (Volume Bum; Unreleased Songs, Crap tunes, pointless Gabber, mediocre badly produced rave, Out of fashion breakcore and quintessentially rubbish concept tracks about subjects close to my heart/farts 2002-2008)
Now I'm not gonna waffle on in this press release like most labels do, struggling to find alternative words for 'Crazy beats' or 'Pumping bass' or anything like that I'm gonna tell it like it is, as Alan sugar would say. This is not 'The next big thing' or 'A wonderful collection of Hidden gems from England's rose' Because it would be a lie + it sounds very Corney.

This is OUT OF DATE offal that never made it on my 5 albums, tracks i played at shows, stuff planet mu didn't like, half arsed tracks, bad ideas, good ideas that never got finished, stuff meant for split releases and compilations that never happened, tracks i made lazily in a hurry before a gig, tracks made while under the influence of alcohol, shit tracks that i wish i never bothered making, tracks with very bad production, gabber puke, jungle pubes, generic general mashup bizznizz, NRG Chotlers, lol magic moments, poo, shit and a donk in a pear tree etc etc etc . I really do hope that at least 17.5% of it hits the spot for at least 10% of the people that download it.

So schlecht sind die Tracks echt nicht. Vieles ist einfach nicht zu Ende gebracht. Aber was solls. Haha, Henry hat alles richtig gemacht. Und wer hats schon so weit wie Henry gebracht?
Ich finde ist den Download wert und eigentlich auch eine kleine Spende.
Für alle die nicht auf Fotos drücken, hier das hier.

Mittwoch, 2. März 2011

Snares macht euch platt - immer noch

Ja genau! Snares ist doch von gestern und scheisse und macht immer das selbe.
Könnt ihr knicken und euch ins Knie ficken. 
Der Mann bleibt übergroß.
Ich habe nicht bei Wire das neue Stück gehört, weil es zu leise war.
Die Leute von Braindance waren aber nett und haben es neu hochgeladen.
Und jetzt kommt der Song richtig dick. Ausflippen wäre bei dem Song eine unpassende Beschreibung. 
Es ist als würde man lebendig gehäutet und realisiert, was die ganze Zeit nicht gepasst hat. Hautlos wie man ist, macht man eine kleine Runde um den See und hört wie die Wölfe heulen.
Es stolpert und hüpft über Stock und Stein, eigentlich ist es vielmehr ein schreiten.
Soeben wurde Microclap erfunden. Namensrechte liegen bei mir!!!! Spätestens wenn Snares neue Platte Cubist Reggae draußen ist, wirds Zeit für ein IDM Revival. Alle anderen können kacken gehen.
Wer solange nicht mehr warten kann, muss diesen Samstag (SAMSTAG) nach Leipzig fahren. VS Live.
Und ich mach Samstag früh den Holzköhler. Was für eine Schande.
Micro Clap, ziehts euch rein.

Freitag, 31. Dezember 2010

bitches brew

Ich dachte ich schreib euch mal, wo man heute Abend hingehen kann. Also zumindest in Berlin oder Bremen. Ansonsten bleibt ja nur das Partyschiff AIDA oder Borkum. Aber nun bin ich fast schon in Berlino ;-)

Plan Eins:

Dutch cheese, Belgium and German beer, Spanish DJ's and... you all

DJ's for the night:
Oscar der Winzige, Ondula & the O Tannenbaum DJ's.

Plan Zwo:

die chinesische wäscherei / sissi


TRAVELS [us]
BLUE SABBATH BLACK FIJI feat. TOM SMITH [fr/ger/us]
freitag 31.12.10
22:00
friese - bremen




Plan Droi:

SILVESTER - FREEPARTY

Reinasseln ins Jahr 2011 ++

Freeparty im Tacheles ++
Start 1Uhr im neuen Jahr ++

Live Acts:
The Tunk [Public Noise]
Electric Kettle [PeaceOff]
insane Zombie Flesh Eater [Mind Bender rec.]
Mr. 1337 [Negativ Rekord]
Ducra [Protek]
S.T.H [x-tractor]
Alifer [Noise Squad System,IT]
Konik Polny [Joprec.]

Mittwoch, 17. November 2010

Die Scheisse gar nicht so scheisse

Die Bremer atonal Crew campiert am Samstag in Hamburg. Wenn der Kopf nicht alt zu sehr dreht, bin ich mit von der Party und präsentiere feste Sosse auf Vinyl. Und ja, Scheisse lässt sich technisch reproduzieren. Das wissen alle, die jeden Tag mehr als eine Stunde im Weltnetz verbringen.