Freitag, 7. April 2017

Arbeit+Kultur MedienProduktion Berlin

Arbeit+Kultur MedienProduktion Berlin:

Ich bin gerade dabei, meine Webseite zu überarbeiten. Es geht nicht darum, irgendwelche fancy Sachen dort zu veröffentlichen. Ich denke es wird einfach mal wieder Zeit, mein Arbeitsfeld neu zu definieren und auch für ein paar News auf der Seite einfach sorgen zu können. 
Naja, wird schon. 



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Donnerstag, 3. November 2016

Discogs professionalisiert sich oder seine Nutzer


Discogs ist eine tolle Plattform und wächst nicht ohne Grund. Damit nimmt natürlich das Geschäft über die Plattform zu und damit auch die Probleme. Denn wo zwei Parteien miteinander handeln, fühlen sich nicht selten beide Parteien betrogen. Jedenfalls dann, wenn nicht einer von beiden tatsächlich ein krummes Ding gedreht hat oder zumindest ein unsauberes. 
Zwei Probleme sind dem Online-Handel mit Gebrauchtgütern immanent. Zum einem die Bewertung des Zustands, zum zweiten der Versand. Selbst bei guten Absichten, dürfte es fast unmöglich sein bspw. 1000 Schallplatten in einem absehbaren Zeitraum durchzuhören, um deren Klangqualität zu bestimmen. Deswegen wird zumeist per Sichtung bewertet, wo es um größere Mengen geht. Es ist ein Treppenwitz, dass der Käufer von Schallplatten, diese mindestens um einen Grad schlechter bewertet hätten. Und der Verkäufer das naturgemäß anders sieht. Ich tue mich deshalb selber schwer, was das bewerten von Schallplatten angeht und verkaufe bisher keine Schallplatten online. Ich wäre wohl auch zu ehrlich und würde mich unendlich über Beschwerden ärgern. Deshalb wollte ich mal Mario ZFE bitten, meinen Kram zu bewerten. Er weiß davon bisher aber noch nichts.
Discogs weiß selbstverständlich um diese Problematik und bemüht sich deshalb mit Hilfe seiner Nutzer_innen und in Kampagnen für Aufklärung bzw. gemeinsamen Standards zu sorgen.
Mir ist das nicht unrecht auch wenn es an dem grundsätzlichen Problem nichts ändern kann. Mir sind jedenfalls in den vergangenen Tagen zwei Kampagnen aufgefallen. Zum einem zum Thema grading hier und zu Verpackung und Versand hier. Viel Spaß bei Discogs. 

Freitag, 21. Oktober 2016

Hootsuite

Ich setzte mich ganz allein hier auf Grund eines Tipps mit Webtool Hootsuite auseinander und versuche auch sonst, andere Medienportale die ich nutze miteinander zu verknüpfen, um mehr Menschen zu erreichen aber dabei weniger Aufwand betreiben zu müssen. Ziel ist es immer noch, eigene Inhalte zu featuren und nicht so sehr die Sachen von Anderen. Die natürlich auch und gerne und am liebsten, wenn es sich bei den Leuten um Freunde und Menschen handelt, die mir sympathisch sind. Mal sehen, was demnächst so geht.
Chiao,

hg 

Freitag, 25. Dezember 2015

Schallplatten, der ganz normale Wahnsinn der industriellen Kulturproduktion


Ich bin nicht nur Musikfan. Nein, viel Schlimmer, ich bin Plattensammler. Davon gibt es dann noch einmal verschiedene Typen. Ich gehöre zu den Schatzsuchern. Und gehöre damit vermutlich zu den irrationalsten Typen unter den Plattensammlern. Aber es macht mir Spaß, mich durch Kisten schmutziger Platten zu graben, immer in der Hoffnung die eine Platte zu finden, von der ich vielleicht noch nicht einmal weiß, dass sie existiert. Momentan ruht dieses Hobby ein bisschen. Aber wenn ich in anderen Städten bin, nutze ich die Gunst der Stunde. In Kassel mag ich besonders das Lost & Found (hat nichts mit dem gleichnamigen Label zu tun). In Kassel habe ich ein paar Tage bei meiner Schwester im Kreise der Familie verbracht. Selbstverständlich bin ich auch für ein paar Stunden in den Plattenläden abgetaucht. Ich war nicht so supergut drauf und es sah auch so aus, als würde es nur ein okayer Einkauf werden. Ein paar Platten die man mitnimmt, weil sie günstig sind, aber die man nicht unbedingt braucht. Gefreut habe ich mich, weil ich von der Endtroducing von Dj Shadow eine Platte in ner Papiertasche gefunden habe. Mit der Platte verbinde ich meine Anfangszeit in Bremen. Von Hilko habe ich mir die Platte auf eine MiniDisc gebrannt und habe wiederholt Fahrradtouren um den Werdersee gemacht, mit Dj Shadow im Ohr. Egal, besser wäre es natürlich gewesen, wenn ich nun vor zwei Tagen beide Platten der Doppel_Lp gefunden hätte. Aber dann wäre sie wohl auch in der Originaltasche gewesen und hätte einiges gekostet. So also für kleines Geld, wenigstens die eine Platte. Beim durchhören habe ich ein nahe liegenden 7" Plattenhaufen umgekrempelt. Mir wäre beinnahe das Herz stehen geblieben, als ich die Single zu Funnel of Love von Wanda Jackson dazwischen gefunden habe. Ich liebe das Lied aber die Single ist selten und bisher hatte ich sie noch nie irgendwo angeboten gesehen. Außer auf Discogs aber da war sie mir zu teuer gewesen. Ich kannte also das Lied schon und trotzdem ist der Blitz eingeschlagen und die Hände wurden zittrig. Gleich als nächstes die Platte aufgelegt. Und..........kurz nach dem Anfang ist sie gesprungen. :-( Mist, dass war ein bummer. Noch einmal von Anfang gespielt und wieder gesprungen. Buhuhu. Für normal erhalten hätte ich bestimmt auch 15€ gezahlt. Aber so war mein Enthusiasmus doch erheblich gebremst. Anderseits konnte ich mich doch selbst dabei beobachten, wie ich mir den Kauf schön geredet habe. Letztlich ist es besser eine geliebte Platte von nicht so guter Qualität zu besitzen, als gar nicht. Und ich hatte noch einmal Glück, an diesem Tag, denn der gute Mann bei L&F hat mir die Single zu meinem restlichen Kauf so mitgegeben. Das ist mir nicht zu ersten Mal passiert. Ich glaube, dass ist auch so eine Standardhandlung von Plattenhändlern. Selber ticken sie ja ähnlich, wie ihre Kundschaft. Sie schmeicheln also dem Wahnsinn der Kundschaft, geben diesen Futter, wissen aber auch, es rechnet sich Hintenrum. Der Affe wird für das Stückchen Zucker, immer wieder zurückkehren. Und wie gesagt, der Laden ist so aufgebaut, dass man irgendetwas bestimmt findet, was an einem hängen bleibt. Jetzt bin ich wieder in Berlin, und habe somit die Möglichkeit mal durch die Platten zu hören, welche es von Kassel nach Berlin geschafft haben. Über die Wanda Platte, habe ich mal mit meinem Zaubertuch gewischt. Naja, der eigentliche Zauber besteht in der Waschflüssigkeit und auch der größeren Toleranz meines Schallplattensystems, denn ohh Weihnachtswunder, die Platte springt hier nicht! Wenn ihr euch also wie meine Eltern fragt, woraus sich mein Wahnsinn speist, dann wisst ihr nun, aus Geschichten wie diesen. Etwas seriöser recherchiert, ist der Wahnsinn hier in dem Buch Plattenkisten vom Ventil Verlag, dass ich mir von meinen Eltern gewünscht und geschenkt bekommen habe. Ich glaube für Diggers ist das alles nicht neu, was darin steht aber die Bilder im Buch sind sehr gut und sehr präsent. Ein Interview mit Plattenpedro ist auch drin. Sein Laden habe ich vor fier oder fünf Jahren in Berlin entdeckt und er gehört zu den verrücktesten, die ich je gesehen habe. Allerdings ist das ein Laden, in den geht man, um eine bestimmte Auflage von Platte XY zu kaufen. Und so suche und kaufe ich eben eher selten, deswegen war ich auch erst einmal dort. Und von mir um die Ecke liegt er auch nicht.
Was ich an dem Buch übrigens nicht so gut finde, dass es keinen "Artikel" gibt, der es schafft das Schallplattenphänomen systematisch zu erfassen und damit für Kritik öffnet. Das ist mir wichtig und damit wäre dann auch umrissen, welche Formen das Nischenprodukt Schallplatte oder auch andere analogen Medienträger in Zukunft annehmen werden. Jedenfalls unter kapitalistischen Bedingungen. Der Zauber des Diggens würde damit nicht verloren gehen. Aber vielleicht würde dadurch die Frage in den Fokus geraten, wie wir in Zukunft leben wollen. Das ist nicht immer ein explizites Thema von Kulturproduktion, wie bspw. dem musizieren, aber immer doch auch ein implizites. 

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Miss Red hit the floor


Ich finde den Track ganz schön, das Video nicht über die Maßen. Irgendwie ist es doch auch traurig, dass selbst wenn nur Frauen zusammen kommen (Das Video ist von zwei Frauen gemacht, Aviya Wyse und Yaara Agnon produziert), ein Zwang zu existieren scheint, mit Möpsen Aufmerksamkeit erheischen zu müssen. Das Video will natürlich clever sein, und stellt den männlichen Blick als einen phantasierenden/lüsternen heraus. Zum Ende des Videos tritt eine popaffine aber normale Künstlerin aus der imaginierten Hexenküche ins reale Tageslicht. Die eigentlich kritisierte Politik des Blicks wird, unter einer "neu" hinzukommenden Prämisse (Ironie), lediglich fortgeschrieben. Dabei tragen die Bilder vom Dachboden eigentlich eine eigene Geschichte und sind weit weniger verbraucht, wie das Arrangement in und um der Badewanne herum oder in der Küche. (Obwohl die Raucherin sehr gut dabei aussieht, wenn das Papier sich entzündet.) Nackt müsste derweil niemand sein.
Ich glaube, ich muss nicht betonen, dass ich kein Problem mit Nacktheit habe. Soviel Protestantismus können sich nur ganz wenige Menschen in der heutigen Zeit bewahren. Aber sie macht in den wenigsten Fällen dramaturgisch Sinn. Vielmehr stellt sie die graduelle Unterwerfung des größten Teils der Pop-Kulturindustrie, unter das Paradigma der männlichen Herrschaft. Welche vielleicht selber viel stärker imaginiert, als real ist. Ähnlich verhält es sich bei dem noch expliziteren SXTN Video. Wie gesagt, alles kein Ding für sich genommen. In der Masse dürfte sich das vermeintliche Alleinstellungsmerkmal als ein Trugschluss heraus stellen.
Miss Red würde ich mir aber live wieder anschauen. Beim Rec. Room im August hatte ich sie verpasst aber irgendwann davor mit The Bug im Ohm gesehen, vlt. auch mal im Trickster. Ist ne Rampensau aber das schadet einer Party eher selten. Rec. Room (mit oder ohne Miss Red) gibt es übrigens wieder am 17.12. im Ohm. Einer der relaxtstisten Partys in Berlin. Verstehe gar nicht, wieso me aka DJ Schleppscheisse da nicht auftritt. Berlin ist echt n hartes Pflaster, für so stille Menschen wie mich.

Sonntag, 4. Oktober 2015

teilah der kreator

Ist mit drei Tagen online wahrscheinlich schon alt. Aber das bin ich auch. Das shirt design ging schon vor ne weile durch´s Web. Das aus dem Video selbstverständlich. Musik und T-shirts ist ja ehh so n ganz wichtiges Ding. Und ich hätte es schon ganz gerne. Weiß nicht, ob ich es in Berlin tragen würde aber für Neuruppin wäre es ideal.  

Mittwoch, 1. Juli 2015

Willkommen im Tollhaus (zwei)

Ich habe schon einige Freunde gefragt, ob sie mir nicht beim füllen dieses Blogs helfen könnten. Ich glaube die meißten fühlten sich dadurch geehrt, aber niemand hatte Lust und wohl auch Zeit, dies zu tun.
Dabei glaube ich schon die richtigen Leute gefragt zu haben. Zum Beispiel hat mich Ann Madeleine darauf hingewiesen, dass ein zweiter Teil von Willkommen im Tollhaus (Was ja eigentlich eine bescheuerte Übersetzung des Orginal Titels ist) in Arbeit ist. Ich halte ja Todd Solondz für den besten Regisseur des gegenwärtigen amerikanischen Erzählkinos. Niemand stellt die realität unironischer dar, als er. Wir lachen zwar unablässig aber nur zur inneren Abwehr vor dem einbrechen der Realität. Über die Verknüpfungen der Filme von Solondz habe ich erst in dem Artikel oben zum ersten mal gelesen. Und den letzten Film hatte ich ohnehin verpasst. Aber diese Nachricht macht doch Lust, dass demnächst nachzuholen. Fehlt eigentlich nur noch ein lieber Mensch, der mir mit diesem Blog hilft, verdammt.

Freitag, 15. Mai 2015

Doku um einen Moment zur Ruhe zu kommen


Auch wenn diese Doku schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist ihr doch anzumerken, wie viel Mühe in den Schnitt und die Dramaturgie gelegt wurden. Und ganz sicherlich auch in die Wahl der Musiker und Musikerinnen. Ein sehr schönes Dokument.

Bremen-Berlin im Mensch Meier

Da braut sich was zusammen. Heute Abend sind die ganzen Bremer Atzen also in Berlin, und Bremen selbst wird wie ausgestorben sein. Ich finds gut, weil ich lieb gewonnene Menschen endlich mal wieder sehe, ohne selbst nach Bremen fahren zu müssen. Und dann auch noch feiern und tanzen. Was will ich mehr? Das die Hütte voll und die Stimmung ausgelassen wird. Bis später!