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Mittwoch, 18. September 2013

Eprom, Berlin noch Mal

Ohh weh, wie hatte ich mich damals auf Shlomp mit Eprom gefreut. Leider hat der Mann den Charme und die Anmutung eines Azubis bei der Dresdner Bank. Und seinem Set war auch nicht mehr wirklich die Freiheit des Albums anzumerken, über das ich mich letztes Jahr so gefreut habe. Jetzt ist der Mann mit Mütze also wieder zurück in Europa und Berlin am 28. September. Im Gretchen, pfff.
Ich bin da wahrscheinlich in Leipzig bei meinem Buddy Hilko. Aber wäre ich in Berlin, dann wäre ich vermutlich doch ins Gretchen gegangen. Denn trotz all meiner Lamenti, diese Platte war einfach super.

Donnerstag, 29. August 2013

Ladyscraper as Astrothrone


Ich mochte/mag Ladyscraper, trotz des pubertären?/blöden! Namen. Die späteren, eher IDM mäßigen, Songs hatte ich jetzt noch nicht auf dem Schirm. Aber diese Entwicklung verwundert mich jetzt auch nicht, ist vielmehr naheliegend. Jedenfalls dann nicht, wenn man nicht auf eine Sache festgelegt sein möchte oder vlt sogar mal vom Musik machen Butter und Brot bezahlen möchte. Breakcore --> IDM--> Pop, thats how it goes. Ich bin da wenig Purist, auch wenn es manchmal schwer als Rezipient ist, jedesmal durch so eine Anfangskarriere von Künstlern zu schlittern (mit all ihren Mängeln) nur um schnelle, "harte" und auch gewissermaßen unernste Musik zu hören, die ich neben Pop, IDM und Breakcore eben auch mag. Jedenfalls finde ich das Pojekt von Wayne Adams (Ladyscraper) und Oli Barrett durchaus hörenswert und in den Maßstäben von Pop1 auch immer noch gut. Deswegen hier der kurze Vermerk ;-)

Montag, 4. März 2013

Eprom jetzt endlich in Berlin

Weiß gar nicht wie lange ich diesem Ereignis entgegen gefiebert habe? Vmtl. seitdem ich mir letztes Jahr das Eprom Album gekauft und zu einer der besten Platten 2012 erklärte. Seitdem ich Super Meta Human und so. Dann kleistert man Alexander Dennis Facebook Wand voll, mit Bitten, er solle seine Fans in Berlin nicht vergessen. Wobei man sich zumeist mit einer riesigen aber dennoch behaupteten Anzahl von Menschen addiert, von denen man aber genervt wäre, wenn sie dann tatsächlich alle die Hütte beim Auftritt einrennen würden. Egal, was weder Transmediale oder sonst wer geschafft hat, haben jetzt Shlomp in den Sack gepackt. Freitag dann Eprom im St. Georg (Ritterstr.) 
((Was´n scheiss Name für´n Laden. Da muss hier mal mit Schluss sein, in Berlin, mit den Scheiss Club Namen! Mdm Claude, Prinz Charles, St. Georg, Marie Antoinette, Maria, Magdalena, Gretchen, Horst...ich kann nicht mehr. Vlt bezieht ihr dann in Zukunft ma alle das neue Stadt Schloss :-P ))
Aber muss ja gar nicht meckern, weil Eprom St. Georg und mir als Meta Teufel auf dem Dancefloor.
Shlomp presents EPROM from Super Quiet on Vimeo.

Donnerstag, 11. Oktober 2012

From Breakcore 2 Cex & back


Es ist mir ein leichtes, Veranstaltungen wie diese hier oben anzukündigen. Am 20.10. gibt´s im Suberversiv ne Release-Party für´s kommende Datacide. Das Datacide ist quasi das ideologische Rückrad der Technowikinger. Haha, nee nee, der Christoph Fringeli ist n ganz netter. Hatte ich bisher jedenfalls immer das Gefühl. Erst neulich war ich in der Rigaer Str. bei ner Party von ihm und hab auch relativ günstig die Inushini Platte bei Ohm52 bekommen.
 Ein bisschen schräg war das schon alles. Ich dachte ich käme in eine Kneipe und der Mann legt ein bisschen Platten auf und verkauft die nebenbei. Und dann vlt. noch, dass der ein oder andere Künstler ihm beisitzt und ein bisschen was live macht. Aber nichts da, Noiseangriff im Lauschangriff (remeber the Technowiking) fand im Keller statt. Und es rappelte ganz ordentlich in der Kiste. Dh. es war mächtig laut. Bloß die Atmosphäre hat mich doch stark an so manchen Zakk-Abend erinnert. Aber das war auch schön. So fast ganz allein, sich von einem sehr guten DJ Musik um die Ohren ballern zu lassen, die man sehr mag aber schon ewig nicht mehr (so laut) gehört hat. Es blieb nicht so leer. Zudem hatten sich dann irgendwann auch die Clash Leute von ihrem Stammtisch trennen können und sind ebenfalls ins Kellerloch eingefallen. Nachdem ich ein bisschen geschwurft hatte, bin ich beim Nachhausegehen dann doch noch an der Tür hängen geblieben und hab mich mit den Neuruppinern ausgetauscht. Das war schon gut und hat Spass gemacht.
Unter dem Strich bleibt aber, die richtig guten Zeiten für Breakcore sind das gerade nicht. Dafür mag es viele Gründe geben und wieso sollte es einem Popgenre nun ganz anders ergehen, als allen anderen. Vermutlich kommt der Kram einfach unter neuem Branding in ein paar Jahren oder auch nur Monaten wieder. Noch besser fände ich aber, wenn solche Abende in sich wieder diverser werden würden. Und damit meine ich nicht verschiedene Floors oder das Breakcore – als quasi schwarzes Schaf – ans Ende eine Veranstaltung gedrückt wird. Vielmehr bräuchte es interessierte MusikerInnen, die aus parallelen Szenen zusammen an gelungenen Veranstaltungen arbeiten möchten. Ist aber auch nicht schlimm wenn es ganz anders kommt. Bloß mit dem Dubstep-Geschranze, mit dem neulich TechDiff sein Set bei der Venetian Snares Veranstaltung im Berghain begonnen hat, damit kann man mich echt jagen. Ist mir scheiss egal ob die Kids das mögen oder wollen. Bei mir löst das Brechreflexe aus. (Ich habe nichts gegen Dubstep wie bspw. von Vex´d, Milanese, Shackleton und und und)
Aber wir sind ja bei Breakcore. Ich bin jedenfalls sehr gespannt wie die Veranstaltung im Subversiv wird. Denn tatsächlich standen die reflexiven Seiten der Breakcore Szene immer ganz gut zu Gesicht und das Subversiv mag ich auch. Wobei ich immer das Gefühl hatte, dass dann dort doch ein geschlossenerer Kreis feiert, als bspw. bei den Clash Parties im Supermolly. Vlt sollte ich auch mal Locations wie das Kili ausprobieren. Aber ist das jetzt ein Teil des Subland? Weil da habe ich noch nie eine gute Party gehabt, was definitiv nicht an der Musik lag. Das Acid teil vor Jahren war spitze und der Abschied von Baseck bewegend. Aber trotzdem kam´s da nie in Gang. Das kann bei anderen Partys dort ganz anders sein. Ich will denen nicht Scheisse an die Backe schmieren. 
Ach egal jetzt, irgendwas kommt immer und das ist dann gut bestimmt. Sieht man auch an den alten Leuten, wie Cex aus B-more z.B. (wow, was für ein Übergang). Auch seine letzte Veröffentlichung hatte ich hier kurz besprochen. Und sicherlich ist bei Cex seit dem viel mehr passiert. Seine Web-seite ist jetzt nicht super aktuell und auf dem Blog sieht man dann unter Umständen nicht mehr, was-wann-wo released wurde. Aber wer will findet. Und es sollte ja auch nicht so sein, dass man den Leuten den Arsch hinterher trägt, nur weil man Musik oder sonst etwas macht. Der Weg über die Dienstleistung führt direkt in die Hölle, das ist klar! Aber generell lohnt sich auch der Blick auf Discogs. Aus Interesse, Spass oder auch nur so. 
Aber zur Platte, quatsch, Release, der ist echt gut. Ist kein Breakcore, sondern das was man früher als IDM bezeichnet hat. Aber ich mag auch IDM sehr. Das Ding ist jedenfalls sehr Abwechslungsreich. Und wenn man über Kopfhörer hört, machmal auch richtig tricky. Nur einmal hat mich ein Pattern(?) ganz schön an eine frühere Aufnahme erinnert. Aber im Fall von Cex ist das eher besser als schlecht. Auf der Soundcloud Seite des Labels, kann man zwei Tracks des neuen Albums runterladen.
Einen davon könnt ihr aber auch gleich hier hören:
Ist einer der stilleren, aber sehr schön, wie da immer wieder was aufblubbt, schnalzt und clickt. Gerade auch der erste Track Bright Red Tinge geht ganz schön ab. Das Synapsenfieber in meinem Kopf kann auch nicht anders klingen. Ist wirklich was wert das Album. Ein ordentlichen Dämpfer dagegen ist, dass der Release nicht auf Platte rausgekommt. Damit ergeht es ihm schon wie seinem Vorgänger. Zwar gibt es eine CD, aber was will ich mit einer CD? Das macht mich als Plattenfetischist natürlich ganz schön fertig und ist auch beängstigend.
Ich hatte mich im letzten Jahr mit Felix vom Sozialistischen Plattenbau ausgetauscht, wie das bei ihm mit den Veröffentlichungen ist und mir scheint, dass der Wechsel der Gebrauchsmedien sich auch in den Nieschen manifestiert und sich vermutlich sogar noch stärker bemerkbar machen wird. Nein, jetzt kommt kein Abgesang auf die Kultur wie wir sie kannten oder im allgemeinen. Ich halt´s eher mit Benjamin, als Adorno in der Sache. Aber merkwürdig, wenn Breakcore die letzte Schallplattenkultur gewesen wäre. Eigentlich müsste auch einmal recherchiert werden, wo gerade mehr Vinyls veröffentlich werden, ob in der neuen oder alten Welt.
Aber vorerst würde es mir genügen, wenn mir mal ab und zu jemand sagen würde, wo´s gerad gute IDM/Breakcore Releases auf Platte zu haben gibt. Also aktuelle. Ditt wär ne Wucht.
Aber das wär´s dann erst einmal mit Cex bis hierher.

Sidestory:
Noch vor meinen Umzug nach Berlin, hatte ich Felix gebeten mir ein paar Platten zurück zu legen. Leider ging das irgendwie unter, die mitzubringen, als er das vorletzte mal Berlin bereiste. Also mussten die geschickt werden. Und ich bin ja so ein Visueller. Von der Electric Kettle Platte wusste ich schon wer für das Cover verantwortlich zeichnet, das waren Uli und Sandra von Sansculotte. Von denen ich sowieso super finde, dass sie sich dem Praxis Label ein bisschen angenommen haben. Das Update, hat dem Label wirklich gut getan. Jedenfalls aus meiner Perspektive, ob das auch in Zahlen so stimmt weiß ich nicht. Da müsste ich mich wohl mit Herrn Fringeli unterhalten. Wobei war wieder beim Anfang wären. Naja so fast. Zu den Arbeiten von Sansculotte wollte ich noch schreiben, das mir ihren abstrakten Sachen, die ja auch oben im Filmchen (aha) zu sehen sind, sehr sehr gut gefallen.
Aber da war ja noch die zweite Platte. Ich dachte ein bisschen, Bong-Ra kann nicht schaden. Hat´s auch nicht getan. Und das Cover Artwork hätte ich eigentlich auch gleich erkennen müssen. Schließlich haben wir mit Zeloot eine ganz wunderbare Ausstellung im Flieseneck gehabt. Und ich hatte mich mit ihr sogar über die breakcore Geschichten unterhalten. Ihre Arbeit für Jason Kohnen. Und das sie für ihre Tätigkeit für´s Wasted noch nicht einmal eines der damaligen Shirts bekommen hat. 
#Also da kommen dann eben genau die beiden Platten, deren Designer ich auch noch kenne, im Geschwisterpack. Hach, thats life!


Donnerstag, 19. Januar 2012

Un|Rave

Die verfallensten Zombies werfen ihre Schatten am weitesten voraus. Am 04.02. veranstaltet die alte Tante Crack, Hallo hier! noch einmal eine große Sause. Vlt die letzte vlt nicht. Dazu geladen haben wir Senior Istari Lasterfahrer und Seniorina Karl Marx Stadt. Wir haben uns also nicht lumpen lassen. Ich hoffe ihr wisst das zu würdigen und kommt vorbei. Wir feiern dann wie bescheuert und schwitzen was das Zeug hält.
Häckchen machen kann man auch.
Bei Fb
Bei LastFm

Aber vlt sagt ihr Opa, Oma, Onkel, Tante, Cousine, Cousin, Nichte, Neffe, Mama und Papa, Freundin und Freund einfach so bescheid, dass ihr da auf jeden Fall hingeht und alle anderen das auch tun. Und das euch egal ist, wie die das finden. Ohh man wird das verrückt werden.

Sonntag, 6. November 2011

Istari Lasterfahrer, Sozialistischer Plattenbau, Karl Marx Stadt - ein Gedächtnisprotokoll

Die Redaktion unserer Wandzeitung "Der Gluediver" hatte seine Bemühungen mit dem Arbeitskollektiv "Sozialistischer Plattenbau"in Kontakt zu treten zuvor angekündigt gehabt. Dies ist unlängst geschenen und uns hat ein frei gewählter Kollektivteil Rede und Antwort gestanden. Dabei ging es um Lasterfahrer, Herrengedecke, edle Tropfen und den Baustand unserer imaginären Metropole Karl Marx Stadt. Zusätzlich ist es uns gelungen den Inhalt dieses Interviews und eines mit dem Ortsvorsteher/in der Gemeinde Karl Marx Stadt, in ein Blatt des imperialistisch/kapitalistischen Auslands zu platzieren. Namentlich dem SKUG aus Österreich. Damit ist unserer Wandzeitung nahezu eine Eulenspiegeltat gelungen. Mehr dazu und das zweite Interview im Dezember.
g:
Du hast dein Label 1999 gegründet, was waren da deine konkreten Intentionen?

istari_lasterfahrer:
Hauptsächlich meine eigene Musik auf Platten zu veröffentlichen.
Da kam aber sehr schnell auch dazu anderer Leute Musik rauszubringen. Das waren dann zuerst Compilations. Später hab ich dann auch ganze Platten von Bekannten gemacht. Zuerst waren da auch die dubcore 7inch Serie – wo es dann so Split Singles gab. Es gab auch Kooperationen mit anderen Labels, wie Complication 27 oder sprengstoff records.
Also die Hauptintention war zuerst eigene Musik raus zubringen - ohne irgendwie mit Labelbetreibern über meine Musik reden zu müssen und später eben auch Zusammenarbeit mit anderen Musikmachenden oder Schallplattenrausbringern.

g:
Gab es keine andere Möglichkeiten für dich zu veröffentlichen, oder war das eher eine "politische" Entscheidung (diy) bzw. wie ist das gemeint, nicht mit Label Leuten über deine Musik sprechen zu müssen?

istari_lasterfahrer:
Irgendwie vielleicht beides. Einerseits war meine Musik zu schröpselig, zu LowFi oder schlechter Sound für die Leute die ich kannte und ich bin auch nicht so kontaktfreudig – von wegen überall hinzurennen um denen meinen Kram aufzudrücken. Die andere Seite war dann vielleicht politisch zu sehen. Obwohl ich das nicht so nennen würde. Ich hab ja schon knapp 10 Jahre bevor ich das Label Ding angefangen habe Musik auf Kassetten und später Cdrs kopiert und verteilt. Allerdings auch in sehr kleinen Auflagen und dann auch an einen eher kleinen Kreis von Leuten.
Mit der Punkband, in der ich Schlagzeug spiele(Heimatglück), hatten wir 1997 unsere erste Single selber ins Presswerk gegeben. Ich dachte mir irgendwann das mach ich jetzt auch mit meinen eigenen Sachen.
Das politische daran ein eigenes Label zu machen, die D-I-Y Fahne hoch hängen und so, spielt eher nicht so die Rolle. Das ist zwar auch so im Hintergrund, aber irgendwie war das eher eine Konsequenz in dem was ich bisher gemacht habe. Ich hatte auch keine Ahnung wie das geht ein Label zu machen, also Buchhaltung und Vertriebssachen und wie man die Sachen im Presswerk abgibt und wie das Artwork gemacht werden muss.

g:
War das schwer, das Geld für die ersten Pressungen zusammen zu bekommen - musstest du da das Konfirmationsgeld auf den Kopf hauen? Und ist das dann von Anfang an alles glatt gelaufen? Von wegen, wie man sich vorstellt wie eine Platte zu klingen hat und was man dann aus dem Presswerk bekommt, etc.

istari_lasterfahrer:
Hab ja nie Konfirmationsgeld bekommen. Wo das Geld genau herkam weiß ich auch nicht mehr. Ich hatte damals glaub ich irgendeinen Job, wo ich was überhatte und hab hier und dort Einsparungen im Lebensstil vorgenommen. Das war dann auch nur eine 100er Auflage die ersten beiden Singles. Ich habe kein Mastering Studio besucht sondern das einfach das Presswerk machen lassen. Die Litofilme für den Label und Coverdruck hab ich einfach auf Folie am Laserdrucker gemacht, um die 40 Mark, die das damals pro Bogen gekostet hat, zu sparen. Das Presswerk hatte dann auch zurückgefragt, ob das so sein soll weil es dann beschissen aussehen würde. Testpressungen hab ich mir auch gespart und mich überraschen lassen. Die Musik hab ich damals ja noch auf nem Tapedeck zusammengemischt und dann wieder in den Rechner aufgenommen um es auf CD zu brennen, als Master Kopie fürs Presswerk. 1997 haben die hauptsächlich DATs genommen. Später hab ich dann immer schön das Geld von Auftritten angesammelt um es für Plattenpressungen zu haben.

g:
Produzierst du noch immer so Platten wie gerade beschrieben, ohne Testpressung etc.

istari_lasterfahrer:
Bei 7inches kann es schon vorkommen das ich keine Testpressungen habe, bei den 12inches aber meistens schon.

g:
Man kennt einige Produzenten elektronischer Musik die aus dem Punk Umfeld kamen. (Die Liste reicht da von Marusha bis Ikonika) Ich würde dich da mit Heimatglück dazu zählen. Diese Verknüpfung scheint fast schon ein urbaner Mythos geworden zu sein oder gehört zum guten Ton?! Ist diese Verknüpfung eine nahe liegende? Wie war das bei dir?

istari_lasterfahrer:
Die Trennung Punk und elektronische Musik gibt es ja immer noch auch wenn sie gerade mal wieder etwas durchlässiger zu sein scheint. Ganz früher, bevor ich dann irgendwann Punk Musik gehört habe, habe ich gerne so Grandmaster Flash und heaven 17 gehört bzw. von nem älteren Bruder eines Freundes kopiert. An nem Computer Musik zu machen hab ich auch schon gemacht bevor ich Punk Musik gehört oder gemacht habe. Das ist bei mir wenn überhaupt so parallel verlaufen. acid house fand ich damals mit 15 ganz lustig, auch so Sachen wie Kraftwerk oder die synthesiser Sachen auf der Extrabreit Platte oder Effekte bei der Fehlfarben Platte. Techno hat mich nicht so interessiert, zumindest nicht soweit das ich mir Tonträger besorgt habe. Das kam dann erst später mit Jungle und uk hardcore um die 94 rum.

g:
Würdest du für dich trotzdem Gemeinsamkeiten sehen?

istari_lasterfahrer:
Teilweise ja. Vom Produzenten Standpunkt mehr. Auch teilweise vom Besetzen von Räumen und das veranstalten von Partys oder Konzerten her.

g:
In welchem Umfeld (Szene) hast du damals das Label hinein gegründet? Wie hat sich diese Beziehung bis heute entwickelt?

istari_lasterfahrer:
Ich hab einfach Platten gemacht und nichts gewusst von irgendeiner Szene. Das ist das merkwürdige. Ich hatte ein paar Vertriebsverbindungen, das waren teilweise Mailorder aus der Noiseszene, andere eher kleine Electronica Sachen und dann hatte ich eine Platte in dem Hamburger otaku Plattenladen gefunden, wo auf einen Aufkleber drauf stand das die Platte von digitalworldnet vertrieben wird. Den hab ich dann angeschrieben und irgendwie gemerkt, dass das was die vertreiben auch mir am besten passt. Von dort aus hat sich dann mehr entwickelt. Zum Beispiel haben dann auch noch andere Leute in anderen Ländern Labels angefangen und auch Mailorder zu betreiben. Ich kam nicht einmal auf die Idee im Plattenladen den Menschen zu fragen wo ich meine Platten vertreiben kann.

g:
Ich assoziiere dein Label mit dem Genre breakcore (breakcore als eine Art Sammelbegriff, also nicht statisch). In Berlin ging da vor einigen Jahren noch einiges. Jetzt scheint mir das eingeschlafen oder durch andere Szenen besetzt zu sein. Wie war das in Hamburg gabs/gibts da eine entsprechende Szene. Wenn dein Label etwas mit dem Genre breakcore gemein hat, spürst du solche Veränderungen? Oder ist das nur in meiner Wahrnehmung so?

istari_lasterfahrer:
Als ich angefangen habe wusste ich noch nichts von dem Begriff breakcore. Ich würde mein Label inzwischen auch in der breakcore Szene verwachsen sehen, auch wenn der Begriff irgendwie immer unklarer für mich wurde. Vor ein paar Jahren kam es da wohl zu einem overkill. Irgendwie haben dann viele der damaligen breakcore Produzenten angefangen was anderes zu machen. Teilweise auch mit recht klaren schnitten, so wie gestern hui und heute pfui. Na ja egal, ich kanns teilweise verstehen und dann auch nicht. In Hamburg hat das eh schon immer eher geschlafen oder war recht klein, bis auf die Leute aus dem hardcore/gabba Umfeld die Partys gemacht haben, ein paar Leute aus der drum and bass Szene und die Geschichten bei mfoc im Pudel am Sonntag. Und das war es dann auch. Zur Zeit würde ich sagen ist das ganze recht spärlich in Hamburg, aber zum Beispiel Berlin oder anderswo, war da immer schon mehr los gewesen wenn es um diese Musik ging oder deren verschiedenen Ausläufer.

g:
Hast du das auch an Verkäufen von Platten gemerkt oder sind das bloß die Produzenten die sich von der "Szene" distanziert haben?

istari_lasterfahrer:
Nee die Plattenverkäufe sind auch zurückgegangen. Ich denke das ist auch eine Mischung daraus das Leute Musik mehr und mehr als mp3 oder audiofiles haben. Das mehr und mehr mit traktor oder ähnlichem, also dem Rechner auflegen. Aber natürlich auch das was gerade so angesagt ist, die Genres ändern sich ja auch. Das scheint auch irgendwie auf das Angebot abzufärben und auf das was Leute auflegen. Wenn jetzt von einer Musikrichtung nur noch knapp 7 Platten im Jahr rauskommen dann wird es für DJs auch irgendwie langweilig (meine ich).

Einige der vielen "breakcore" Veröffentlichungen zum peak waren ja auch irgendwann in der so genannten pattern Falle, formalistisch und irgendwie dann unüberraschend und irgendwie nicht frisch. Vielleicht haben sich so die Soundqualitäten immer mehr perfektioniert, was mir aber persönlich eher weniger wichtig ist.

g:
Wie reagierst du mit deinem Label und als Künstler auf solche Umbrüche?

istari_lasterfahrer:
Bei dem Label haben mich eh auch immer andere Sachen interessiert, bei der Musik machenden Seite ebenso. Ansonsten reagiere ich da langsam drauf oder gar nicht. Was das raus bringen von Musik betrifft, ich reagiere da mit kleineren Auflagen drauf und auch mit runterladen von Musik. Ironischer Weise hab ich selber bevor ich Platten raus gebracht habe meine Musik im Netz (bbs systeme und internet) schon als downloads angeboten.

g:
Durch die Karl Marx Stadt Veröffentlichung habe ich deine bandcamp Seite entdeckt. Lohnt sich das für dich, wie viel streichen die ein ...etc?

istari_lasterfahrer:
Bandcamp scheint relativ wenig einzustreichen. 10% glaube ich. Ob sich das lohnt weiß ich nicht, bei junodownloads verkaufe ich auch. Ich würde aber sagen, dass die digitalen Verkäufe bei mir noch weit hinter den Einnahmen aus Platten sind. Um davon eine Plattenproduktion zu machen bin ich eher noch weit entfernt.

(Bin eben mal kurz runter zum Kiosk)

g:
Bisher wurden die LPs von KMS bei Lux Nigra veröffentlicht. Jetzt bei dir. Wie kommts?

istari_lasterfahrer:
Weil ich sie raus gebracht habe. Lux Nigra hat glaube ich schon länger nichts mehr veröffentlicht. Ich hab KMS, nachdem ich ihn(Christian Gierden) von den society suckers und den KMS Sachen kannte, das erste Mal in Leipzig auf einer Party getroffen, wo die suckers und ich aufgetreten sind. Ich hatte ja auch schon eine kleine Weihnachts-CDr gemacht wo er drauf war. Und das eine Stück, was er mit lxc gemacht hat, für die eine bomb fi dub 12inch. Ich fand seine Sachen immer super und dann hab ich von lxc gehört das Christian noch ein ganzes Karl Marx Stadt Album zusammen hat. Da hab ich ihn dann gefragt und so kam das dann zustande.

g:
Ist das ein Glücksfall, Normal oder viel Arbeit?

istari_lasterfahrer:
das was?

g:
KMS/Suckers ist ja nicht irgendwer. Waren einer der wenigen „deutschen“ Acts die damals bei der Transmediale/Wasted auftreten konnten. Früher dachte ich einmal, die suckers könnten sich zu einer Alternative von mouse on marse entwickeln. Hätte ich ein Label würde ich mich freuen KMS machen zu können. Wie ist das für dich? Ein Glücksfall, Normalfall oder Business?
(Davon abgesehen wollte ich früher mal ein Kassettenlabel machen und hatte auch die suckers gefragt. Aber bis auf ein paar Treffen mit Christian kam da weiter nichts zustande.)

istari_lasterfahrer:
Dann ein Glücksfall. Das hör ich jetzt alles auch zum ersten Mal.
Welches Kassettenlabel?

g:
Das, das dann nie eines geworden ist – confuse a cat rec.

istari_lasterfahrer:
Super Titel.

g:
Na ja ein bisschen mehr wirst du zu KMS schon gewusst haben. Sonst macht man doch nicht einfach eine Doppel LP im goldenen Cover.
Hast du die Sache in einer üblichen Auflage gemacht oder ein paar mehr gepresst?

istari_lasterfahrer:
Ich wusste nur das KMS Christian Gierden ist. Eher mehr wusste ich über die society suckers. Ich habe dass jetzt in der üblichen Auflage von 350 Stück gemacht. Was aber schon eine Menge ist.

g:
Okay. Was ich amüsant fand, ist, dass ihr beide Bezug nehmt auf Projekte des real existierenden Sozialismus. (karl marx stadt/sozialistischer plattenbau) Habt ihr das mal thematisiert. Kannst du mir dazu vlt. noch ein bisschen was sagen/schreiben?

istari_lasterfahrer:
Der Name des Labels stammt von meiner damaligen Freundin. Die hatte das aufgebracht. Die Verbindung Plattenbau mit Vinyl raus bringen gibt es glaube ich x Mal. Zumindest weiß ich noch von 2 anderen Labels. Das sozialistische find ich gut da im Titel. Dass das jetzt so gekommen ist und zusammenpasst ist schon interessant. Hmm, was kann ich da sonst noch zu sagen.

g:
Ich unterstell euch einfach Mal (nicht böswillig), dass die Entscheidung für solche Namen über bloße Ironie hinausgeht!?

istari_lasterfahrer:
Wie es bei KMS steht weiß ich nicht. Ich habe den Namen des Labels völlig unironisch gewählt. Das Wortspiel mit Plattenbau und Vinylschallplatten find ich eher blöd. Das (Plattenbau, g.) hat eher was mit serieller Produktion zu tun, auf der einen Seite und der Idee einer anderen Form des Warenaustausches (Sozialismus, g.) auf der anderen. Ist aber auch nur eine Idee, nicht das ich jetzt da so was wie eine Philosophie oder eine Theorie im Bezug des handeln des Labels habe, die es dann gilt ausgeführt zu werden. Sondern eher so was wie, ich geh jetzt mal da die Böschung lang statt auf der großen Straße.

g:
Wie wichtig ist es dir als Istari Lasterfahrer aufzutreten. Steht da was an?

istari_lasterfahrer:
Auftritte sind schon wichtig, trete gerne auf - ist ja auch eigentlich die einzige Möglichkeit mal zusehen wie die Musik so funktioniert die ich mache. Stehen bestimmt auch noch Sachen an, im Moment ja eher mit classless kulla, aber im nächsten Jahr mit KMS ein paar Auftritte. Mal sehen was es da gibt, ob ich was Besonderes mache oder nicht. Das weiß ich noch nicht.

g:
Nun kann man ja nicht musikalischen Entwicklungen vorgreifen, aber wahrscheinlich probierst du schon rum, so dass sich deine Musik in mehr als nur Takt und Rhythmus unterscheidet.
Bahnt sich da was an, vlt. Bezgl. Produktionsmöglichkeiten oder musikalische Vorlieben?

istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, das hängt immer von der Zeit ab, die ich habe. Würde ich die haben, würde ich mehr mit Geräten und analogen Sachen arbeiten, aber zum arrangieren und produzieren kostet das immer mehr Zeit als nur was mit Samples und virtuellen Sachen zusammen zu bauen. Aber ich kann das nur schlecht sagen was da rauskommt, wenn ich was mache.

g:
Es scheint du lenkst dich durch Lohnarbeit von den schönen Sachen des Lebens ab?

istari_lasterfahrer:
So sieht es aus. Und das Label und der Mailorder macht auch viel Arbeit wenn das nicht alles nur rumdümpeln soll.

istari_lasterfahrer:
Bin schon am Kartoffeln schälen.

g:
Hattest du mal gehofft von der Musik verlegen/machen zu leben?

istari_lasterfahrer:
Ich glaube so wirklich gehofft hab ich das nicht. Um von dem Verlegen von Musik zu leben braucht es glaube ich soviel Arbeit und Kompromisse das ich da keine Lust darauf habe. Dass es einen minimalen Teil finanziert und sich vor allem von selbst größtmöglich am Laufen hält (das Label), das finde ich schon gut. Die Relation Aufwand und Gewinn (finanziell) greift da aber nicht wirklich.
Beim Musikmachen könnte ich mir das Hoffen schon vorstellen.

g:
Das hast du schön formuliert. Letzte Frage. Welche aktuelle Musik hat dich das letzte Mal so richtig gekickt?

istari_lasterfahrer:
Puh schwierig.

g:
Gehst du jetzt deine Platten durch?

istari_lasterfahrer:
Kommt ja auch an wo und im welchem Zusammenhang. Auf dem Tanzboden weiß ich es nicht, weil ich dann nicht zum DJ gerannt bin um nachzufragen.

ja im kopf

Ich glaube das wird schwierig: devilman fand ich live sehr mitreißend. Die Band maison derrire aus Hamburg sehe ich sehr gern und hör sie gerne. Dann gibt es einen Haufen Platten die ich gut finde, die ich immer wieder in die Hände kriege.

g:
Okay lassen wir das so stehen.

istari_lasterfahrer:
Schwer zu sagen, da mich meine eigene Musik immer sehr kickt. Irgendwie hab ich dann überall sonst auch einen zu sehr im System Musik steckenden Ansatz Musik zu erleben, nicht immer!

g:
Felix vielen Dank für deine Ausdauer, vielen Dank für dieses Interview.

Donnerstag, 31. März 2011

Cex – Tiny Creature

Also das eine oder andere Teil (Vinyl&Digital) von Cex hat sich bereits in mein kleines Heim angesammelt. Und es gibt Sachen von Cex, die sind richtig groß. Wer so Altbacken ist wie ich, wird auch an dieser Veröffentlichung seinen Spaß haben. Außerdem gibt es noch eine EP Megamuse. Die habe ich noch nicht gehört. Dafür gibts den Clip hier unten. Und bis auf das Dreieick ganz nett.
Entdeckt hab ich die Sachen hier, wo man sie auch kaufen kann.
Mehr zu Cexman bei Tigerbeat.

Cex – Megamuse from tigerbeat6 on Vimeo.

Freitag, 8. Januar 2010

Terrificolor - 3 EP (free dwld)


Es ist kein Geheimnis, dass ich denke, dass elektronische Musik jenseits von Dubstep (und Minimal) sich durch diese deiden Genres bei weitem nicht erledigt hat. Eines des zwingensten Beispiele ist ganz bestimmt Terrificolor. Der hat gerade eine EP bei The Centrifuge rausgebracht und das Beste, die ist für alle umsonst hier runter zu laden.
Irgend wann die Tage werde ich mir mal die weiteren Releases von Centrifuge anhören. Wahrscheinlich gibt es einiges zu entdecken.
Übrigens hat Terrificolor mich entdeckt, vielmehr mich bei myspace geaddet gehabt. Und ich fand die Musik cool, hatte sie dann aber wieder aus den Augen/Ohren verloren. Irgendwann wieder entdeckt und bei mir gedacht, der Typ müsste unbedingt mal in Bremen oder bei Freunden in Berlin oder Hamburg auftreten. Leider hatte niemand meine Meinung geteilt und so haben sich meine Hoffnungen zerschlagen. Vielleicht ändert sich das durch die neue EP noch einmal. Okay die Grafiken von ihm/seinen Veröffentlichungen finde ich nicht so heiss, aber die Musik ist echt groß. Ich glaube viele die aus der IDM/Breakcore  Szene kamen oder kommen, waren/sind ein wenig ermüdet von den zahlreichen kliescheehaften Wiederholung der immer gleichen Breaks – also dass was gerade mit Dubstep passiert ;-) – jedenfalls geht es mir mit der Musik die ich gerade höre gar nicht so. Die ist immer noch oder wieder spannend. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass da noch mehr Überraschungen in Zukunft zu erwarten sind und es ist umso toller, wenn dies mit albernen Freundschaftsanfragen bei den medialen Netzwerken seinen Anfang genommen hat. Vielleicht kommt aber auch alles anders. Ich sach Nacht!
Haut es euch um die Ohren. Noch ein bisschen zur EP gibts hier zu lesen.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Imme rnoc hnich tschllus s

Photobucket
Weiß gar nicht so genau, ob ich nicht da mal noch einen besseren Flyer auftreiben kann. Jedenfalls ist nach diesen Mal erst einmal Schluss mit auflegen. Weil Dj bin ich nicht mehr. Ab jetzt leg ich nur noch auf. Morgen wieder bei den netten Leuten von KlubKult. Leider werde ich da nicht broadcast auflegen können –  also spiele ich ein bisschen im Idm_Sandkasten. Mal sehen was für Kleckerburgen dabei entstehen. Kann danach jedenfalls alles wieder eingerissen werden. Und bitte schickt mir keine Bestenlisten zum Jahresabschluss.

Freitag, 4. Dezember 2009

in eigener sache

Ich leg heute 3h bei der Straight Ass Broken Party auf.
Das ist verdammt viel Zeit. Mein Set beginnt um 23.00Uhr und geht bis 02.00Uhr. Ich spiele fast ausschließlich elektronische Musik - poppiges bis experimentell. Soll heute aber alles sehr moderat und tanzbar bleiben.
Und (wenn ein selbstlob erlaubt sein sollte) es wird viel besser als gut. Nach mir kommt ein ganz toller Typ der skweee auflegt, extra aus Schweden und sowie so, von allem ganz viel. Liest sich so

BROKEN DOWN

SAB Trilogie Pt.3
Freitag 04. Dezember
Zucker-Club / Bremen


Breakz, Drum’n’Bass, Dubstep, Skweee!
Joxaren -live- (Sweden)
The Next (Wob Wob, Barish Rec./HH)
Slare (have-a-break rec, v.e.s.s./ Wismar )
S.kr8 (destination rec, subSience/ Rostock )
Straight Edge Broken (Treskow)
Miel & Ozzle Twizzle (SAB / HB, HH)
visuals: Farbraum, Here to Stay


Kommt mal wieder ins Zucker und bringt Sie und Ihn mit und unterstützt mich.
Ach und meine Toilette ist verstopft.

Mittwoch, 21. Januar 2009

Bauns`s Backstube/ Dubstep da wo es warm ist
















Bild via XX JFg.


Bauns`s Backstube kommen aus Leipzig, welches, das weiss ein jeder Tropf, in Thailand liegt.
B`s B machen bisher vor allem Dubstep für den Hausgebrauch oder besser den Kopfhörer.
Vor allen hat es mir neueharth angetan. Zumeist wirken die Tracks sehr aufgeräumt, sind dem aktuellen Hype entgegengesetzt, sehr langsam. Dem Bass wird sehr viel Raum gegeben. Neueharth klingt dagegen schon ein bisschen rougher, nutzt Industrialelemente und IDM - Strukturen. Könnte aber gerne noch durch eine Variation des Grundmotivs für zwei Minuten gestreckt werden. Als Antipode dazu und als Beleg meiner ersten Behauptung, der Track den traenen nah. Wahnsinn was da ab 4min50s abgeht. Da danach aber nur noch zwei Minuten folgen, steht das Lied in einem merkwürdigen umgedrehten Verhältnis. Also schaut euch die Trucker Socken mal an. Denn das sind sie nämlich auch. Und düster wie in Deathdestruction.
Hoffe hier bald noch ein Track nachreichen zu können.