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Donnerstag, 9. Januar 2014

Raymond Pettibon / Here's Your Irony Back – Political Works 1975-2013


Im letzten Monat erreichte mich eine Mail von einen meiner besten Freunde. Johannes lebt mittlerweile in London. Vielleicht ist er deswegen auf den Artikel zu Raymond Pettibon im Guardian aufmerksam geworden. Andererseits hat Johannes seine Augen und Ohren einfach überall und vermutlich schläft er pro Tag nicht mehr als drei Stunden. Egal.
Loser Aufhänger des Artikels ist ein neu erschienenes Buch beim Verlag Hatje/Cantz, aber eigentlich scheint die Schreiberin vor allem von der Person oder noch mehr dem Mythos von Pettibon, inspiriert gewesen zu sein. So erfährt man die üblichen Allgemeinplätze und die eigentlichen Tiefen des Themas bleiben ausgespart. Nun hängt Pettibon in so ziemlich jeder Ausstellung zur aktuellen Kunst (zumindest in Europa/ zu letztgesehen in der Whole Earth Ausstellung im HKW) aber das muss nicht notwendig bedeuten, das jeder etwas mit ihm anzufangen weiß. Meine Eltern kennen ihn bspw. nicht. Trotzdem Schade, dass er dann doch immer wieder auf das Goo Cover von Sonic Youth und Black Flag zurück geworfen wird. Hätte ich ein bissl Geld in der Tasche, würde ich mir den Band jedenfalls zulegen. Interessant zu wissen, welche Form der politischen Kritik Pettibon nirgends ander repräsentiert sieht.

Donnerstag, 4. Februar 2010

Gil Scott Heron isn´t new here


Yeah, endlich was neues von Gil Scott-Heron. Ich hatte ja vor einer gefühlten Ewigkeit, dieses ganz tolle YT-Video gepostet. Das war vor fast genau einem Jahr. Gerade eben habe ich beim Guardian diesen Player mit Heron´s neuen Album entdeckt. Eigentlich habe ich noch gar nicht so viel gehört. Es scheint sich aber abzuzeichnen, dass das nicht sein bestes Album wird. Sehr schade. Anderseits es ist Heron und damit immer noch um einiges besser als vieles andere. Also aus dem bisher gehörten ergibt sich folgendes, Gil´s Stimme hat leider über die Jahre (im Knast?) gelitten und XL Boss Russel hätte vielleicht einen Schwerpunkt der Produktion auf Musiker setzen sollen, die Gil sinnvoll ergänzen. So hören wir nicht wenige Produzentenspielerein, die zum Teil nicht einmal zeitgemäß wirken. Möglicherweise ist das den Produktionsbedingungen geschuldet, das weiß ich nicht. Einige der Vocal-Spuren klingen wie im Besuchsraum im Knast aufgenommen. i´ll take care of you scheint am nähesten an die alten Sachen ranzukommen. Obwohl ich ganz klar sagen möchte, dass es mir darauf gar nicht ankommt. Der Produktion fehlt einfach die Lockerheit z.B. eines Washington D.C., die ja eine ganz sinnige Weiterentwicklung darstellt. Kann mir trotzdem vorstellen das Album zu kaufen, wenns schon nicht zur Crumb Figur reicht.