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Samstag, 20. April 2013

Rephlex – graphische Entsprechung von Alex Szabo-Haslam



Tja, was haben wir da nun vor uns? Ist dies ein Kind aus dem Hause Rephlex oder hat sich da ein Kreativer am Thema Rephlex gestalterisch abgearbeitet?
Szabo-Haslam schreibt selbst dazu auf seiner Web-Seite:

Paying homage to the multi-layered analogue heritage of the label I created a full colour discography using original photography, artwork, hand-drawn elements and full discography of each Rephlex Records release.
Ja hätte ich die Discography des Labels nur besser im Kopf, dann wüsste ich wie dicht Szabo-Haslam am Orginal geblieben ist. Ich fand die Sachen von Rephlex immer da am besten, wo sie durch und durch minimal geblieben sind. Im ganzen Gegensatz dazu steht der hier vorgestellte Band. Der kommt dick, bund und breit daher. Zum ausruhen kommen da die Augen sicher nicht. Aber ob dies den Rephlex Fans wichtig ist, dürfte ohnehin fraglich sein. Hätt ich n paar Mark übrig würde ich es zumindest mal bestellen, um reinschauen zu dürfen. Zu entdecken gibt´s da bestimmt ne Menge.
Hier noch zwei Impressionen.




Freitag, 22. Februar 2013

Um eine der besten Web Seiten da draußen zu promoten, nämlich die Musik-Liebhaber-Seite Discogs, hat sich kürzlich Luke Vibert einspannen lassen. Naja, besonders schwer gefallen sein dürfte es ihm nicht. Der Mix ist schließlich eine Aufnahme von einem In-Store Gig oder wie man das benennt. Aber einmal mehr, der Wille zählt. Auch von Discogs, weil ich manchmal schon nur so Rock Opas vor den Augen habe, wenn irgendwo von Schallplatten die Rede ist. Und das Schlimmste dieser Tage sind die 18 Jährigen, die bereits den ausgeprägten Charme eines 89 Jährigen besitzen. Mit besseren Haaren aber beschisseneren Klamotten. Ich nenne diese Leute auch gerne Gymnasiasten. Und ich nenne es eine Güte des linearen Zeitverlaufs, dass es mir erspart bleibt, mich als Teenanger begegnen zu müssen. Als ich neulich bei meinen Eltern alte Sachen aussortieren musste, ist mir die Bewertung einer Lehrerin in die Hände gefallen, die ein sehr genaues Bild meiner jugendlichen Überheblichkeit nachgezeichnet hat. Einfach furchtbar. Auch das die Jugend vergangen ist und die Überheblichkeit geblieben ist. Nicht auszudenken, was wäre, wenn dieser Blog nur der Auswuchs eines gekränkten narzisstischen Stolzes darstellt. Aber vlt muss ich mich mit einem solchen Gedanken anfreunden. Und trösten werde ich mich mit den knapp 2h Luke Vibert. Vielen Dank Katha für den Tipp.